FAZ plus ArtikelImpf-Express in Frankfurt

Für die schnelle Spritze unterwegs

Von Paula Kallendrusch
27.10.2021
, 08:30
Geimpft wird nur, wenn die Bahn steht.
Zwei Wochen lang fahren zwei umgebaute alte Straßenbahnen mit besonderer Mission durch Frankfurt. Zusteigen darf, wer sich impfen lassen will, auch Touristen oder Menschen, die nur vorübergehend in der Stadt leben.
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Eine bunt beklebte Straßenbahn der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) bleibt ungewohnt ratternd an der Haltestelle stehen. Eine Durchsage ertönt am Bahnsteig: „Dies ist ein Sonderzug, wer sich impfen lassen möchte, kann sehr gerne einsteigen.“ Ein Mann, Ende 30, in Jeans und Parka, klettert spontan die Stufen hinauf. Seinen Namen möchte er nicht in der F.A.Z. lesen, aber er erzählt, dass er ursprünglich ein anderes Fahrziel hatte. Nach kurzer Aufklärung über die Impfung in der Bahn durch Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) lässt er sich mit BioNTech impfen. Seinen Impfpass hat er nicht dabei, aber ein Personalausweis genügt.

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In den nächsten zwei Wochen werden zusätzlich zum normalen Nahverkehr zwei Sonderstraßenbahnen in Frankfurt unterwegs sein. Sie sollen die mobilen Impfteams bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Idee dahinter ist, „die Impfung noch mehr vor die Haustür der Bürger zu bringen“, sagt der Leiter des DRK-Impfzentrums in Frankfurt, Benedikt Hart. Der Impf-Express wird vom Impfzentrum an der Messe mit BioNTech versorgt.

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Quelle: F.A.Z.
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