FAZ plus ArtikelBäckerei „Morcolade“

„Bin eigentlich immer da“

Von Jacqueline Vogt
26.04.2020
, 16:02
Früh aufzustehen mache ihm nichts aus, sagt er: Barak in seiner Bäckerei
Sichtbarkeit der Bildbeschreibung wechseln
Brot und Kuchen mit israelischem Einschlag produziert und verkauft Moti Barak in Frankfurt. Eine Spezialität ist das „Tel-Aviv-Brötchen“, das an den jüdischen Hefezopf Challah erinnert.
ANZEIGE

Bäcker fänden kaum noch Nachwuchs, heißt es. Zu hart sei der Beruf, die schweren Mehlsäcke, das lange Stehen, der Arbeitsbeginn vor Morgengrauen. An die Lage des Handwerks denkt Moti Barak nicht, wenn er morgens um vier die Tür zu seinem Betrieb öffnet. Er macht sich einen Espresso, erledigt ein paar Arbeiten am Computer, geht dann in seine Backstube. Barak steht gerne früh auf, Bäcker zu sein, sei großartig, sagt er.

Vielleicht liebt er, was er tut, deshalb so sehr, weil er spät dazu gefunden hat. Barak ist Quereinsteiger. Er hat für eine Sicherheitsfirma gearbeitet, so lange, bis Freunde ihm rieten, aus seinem kulinarischen Hobby doch einen Beruf zu machen. Vor vier Jahren tat er das, seitdem betreibt der gebürtige Israeli eine Bäckerei mit angeschlossenem Café. Morcolade hat er sein Unternehmen genannt, und für diese Bezeichnung die nach „Moti“ zweite Koseform seines Vornamens Mordechai genommen, „Morco“, dazu das Wort Schokolade, „weil ich die so gern esse“.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Vogt, Jacqueline (jv.)
Jacqueline Vogt
Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Frankfurt Jobs
Jobs in Frankfurt finden
Immobilienmarkt
Immobilien kaufen, mieten und anbieten
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
ANZEIGE