FAZ plus ArtikelLokaltermin im Lockdown-Modus

Cocktails „to go“

Von Peter Badenhop
Aktualisiert am 20.11.2020
 - 16:32
Ein Gläschen in Ehren: Wenn die Lieblingsbar geschlossen ist, sind „Bottled Cocktails“ für zu Hause wenigstens eine stilvolle Alternative
Wer im Lockdown Cocktails trinken will, muss selbst mixen – oder von der Bar liefern lassen. Im Rhein-Main-Gebiet gibt es einige Unternehmen, die sich nun auf das To-go-Geschäft spezialisiert haben.

„Man kann ja nicht hilflos den Kopf in den Sand stecken“, sagt Armin Azadpour. Als Betreiber der Frankfurter „Hunky Dory“-Bar trifft ihn der zweite Lockdown wie so viele Gastronomen besonders hart. Aber klein beigeben will er auf keinen Fall: Zusammen mit seinem Team hat er eine Auswahl an „Bottled Cocktails“ zusammengestellt und auf der Homepage mit sehenswerten Fotos in Szene gesetzt: Mehr als 20 Drinks – darunter zum Beispiel die exotische Rum-Cocktail-Eigenkreation „Five Birds“ – können seine Gäste auf der Seite bestellen und sich in 0,5-Liter-Flaschen zum Einheitspreis von 50 Euro liefern lassen oder selbst abholen – damit sie im Lockdown nicht auf dem völlig Trockenen sitzen.

Schon ein bisschen länger im To-go-Geschäft ist Azadpours Kollege Sven Riebel vom „Tiny Cup“ am Mainufer. Zusammen mit dem Barkeeper Jens Seidl hat er 2019 „Nighthawks FFM“ gegründet, um trinkfertig vorbereitete Drinks an Caterer, Eventagenturen, Restaurants und Hotels zu liefern. Jetzt richtet sich das Angebot auch an private Kunden: Auf der Website des „Nighthawk FFM„ gibt es mehr als 20 Drinks in drei Kategorien: Klassiker, Eigenkreationen und alkoholfreie Cocktails, die in 0,5-Liter- und 1-Liter-Flaschen „tagesfrisch“ abgefüllt werden und zwischen 20 und 34 Euro je halbem Liter kosten.

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Quelle: F.A.Z.
Peter Badenhop - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Badenhop
Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.
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