FAZ plus ArtikelLokal im Kunstverein

Ausstellung statt Essen

Von Jacqueline Vogt
23.03.2021
, 16:29
Fast leer: Über ein neues Restaurant im Kunstverein ist allerdings noch nicht entschieden.
Das Lokal im Frankfurter Kunstverein macht nach dem Lockdown nicht mehr auf. Ein Opfer der Krise? Ja und nein.
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Der Pachtvertrag läuft zum Monatsende aus, die Räume werden Ausstellungsfläche. Nach zehn Jahren verlassen an diesem Wochenende die Betreiber des Lokals im Frankfurter Kunstverein, das sich tiefstapelnd Cafébar nannte, das Haus. Angefangen auszuräumen hatten sie schon vor Tagen.

„Liebe Freunde, Gäste und Wegbegleiter, wir müssen uns von diesem Ort verabschieden“: Das konnte, mit weißer Farbe auf die gläserne Tür geschrieben, lesen, wer auf dem Römerberg vor dem Lokal stand. „Wir wären gerne geblieben. Wir wollten nicht ausziehen“, sagt Eve Merceron. Sie gehört zu den Betreibern des Restaurants, das in Non-Lockdown-Zeiten immer gut besucht war.

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Die Direktorin des Kunstvereins sagt, ein Zusammenspiel zwischen Museum und Lokal habe es nicht gegeben. Die Wirte beklagen Probleme in der Kommunikation.
Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Vogt, Jacqueline (jv.)
Jacqueline Vogt
Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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