FAZ plus ArtikelKüchenhilfe

Warum wir zum Koriander „Ja“ sagen sollten

Von Jacqueline Vogt
17.02.2022
, 15:05
„Schmeckt wie Seife“, lautet für viele das Urteil zum Koriander.
Gehasst oder geliebt – dazwischen gibt es wenig. Koriander spaltet die Genusswelt. Das Kraut ist aber vielfältig einsetzbar.
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Dieses Gewürz hat viele Freunde und viele Feinde auch. „Schmeckt wie Seife“ ist das gängige Urteil vieler, die Koriander nicht mögen. Wer das Glück hat, dass seine Rezeptoren ihm eine andere Einschätzung nahelegen, liebt die Pflanze, von der die Blätter und die wacholderbeerenartigen Früchte verwendet werden können. Letztere werden vor allem vermahlen, auch für Gewürzmischungen; Koriander ist Bestandteil so gut wie jeden Currys.

Koriandergrün riecht, wenn man es zwischen den Fingern zerreibt, ein bisschen zitronig und gibt eine säuerlich-zarte, leicht pfeffrige Schärfe ab. Viele Gerichte der indischen und asiatischen Küche arbeiten mit dieser Note, sie fügt sich aber auch in deftige Schweinefleisch-Gerichte europäischer Köche gut ein. Die Mojo Verde, eine grüne Sauce, die auf den Kanarischen Inseln gerne zu Fisch und Kartoffeln gegessen wird, besteht aus Koriander, Petersilie und Gewürzen. Eine Suppe aus braunen Linsen wird interessant, wenn man sie mit frischem Koriander würzt und für die Säure nicht Essig hinzufügt, sondern Limettensaft.

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Quelle: F.A.Z
Autorenporträt / Vogt, Jacqueline (jv.)
Jacqueline Vogt
Ressortleiterin der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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