FAZ plus ArtikelLückenschluss der U4

So könnte die Anbindung in den Frankfurter Norden aussehen

Von Mechthild Harting
Aktualisiert am 24.11.2020
 - 13:06
Streitpunkt Grüneburgpark: Um den Campus Westend an den geplanten Lückenschluss der U4 anzubinden, würde nach derzeitiger Planung die Tunnelröhre unter der großen Wiese des historischen Parks vorangetrieben.zur Bildergalerie
Im Frankfurter Römer ist man sich einig: Der Uni-Campus Westend braucht den Anschluss an die U-Bahn-Linie 4. Nur, wo soll die Strecke verlaufen? Die Frage birgt viel Sprengstoff.

In der immer noch reichen Stadt Frankfurt ist vieles denkbar. Doch einen dreistelligen Millionenbetrag für den Lückenschluss einer U-Bahn-Linie zu investieren, um endlich eine direkte, schnelle Verbindung vom Hauptbahnhof in den Frankfurter Norden herzustellen, diese aber in knapp einem Kilometer Luftlinie und ohne Halt am relativ neuen Campus Westend der Goethe-Universität vorbeizuführen, finden die meisten dann doch absurd.

„Vorstellen kann man sich vieles“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, der derzeit für zehn Varianten und einer neu hinzugekommenen elften eine sogenannte Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Weiterführung der U4 von der Bockenheimer Warte bis zur bisherigen U-Bahn-Endhaltestelle in Ginnheim prüfen lässt. Doch es wäre „Schwachsinn“, die U-Bahn an der Universität vorbeizuführen, sagt der SPD-Politiker.

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Quelle: F.A.Z.
Mechthild Harting - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Mechthild Harting
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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