FAZ plus ArtikelFrankfurter Gesichter

Oliver Schwebel und die Chancen der globalisierten Stadt

Von Manfred Köhler
16.10.2021
, 12:24
Gesicht: Oliver Schwebel, wie unser Zeichner ihn sieht
Wirtschaftsförderer Oliver Schwebel erscheint meistens gut gelaunt zu einem Treffen. Er sieht eher das, was nach der Corona-Krise Wunderbares aus Frankfurt werden kann, als das Negative. Das passt gut zu seiner Rolle.
ANZEIGE

Jahrelang durfte Oliver Schwebel nur Erfolgsmeldungen verkünden. Wenn die Wirtschaftsförderung zur Jahresbilanz rief, wusste ihr Geschäftsführer von neu angesiedelten Unternehmen zu berichten, von wieder einmal gestiegenen Erwerbstätigenzahlen und von allerhand Plänen, was noch folgen sollte. Das ist vorerst vorbei. Inzwischen kann er schon zufrieden sein, wenn die Mainmetropole halbwegs ungerupft durch die Corona-Krise kommt. Die Chancen der globalisierten Stadt sind stets auch ihre Risiken, was die starke Infizierung des Flughafens wie auch der Messe durch die Pandemie zeigt.

ANZEIGE

Schwebel lässt sich dadurch seine stets recht gute Laune nicht verderben. Er sieht, wie es sich für einen ordentlichen Wirtschaftsförderer gehört, eher das, was nach der Krise Wunderbares aus Frankfurt werden kann, als das, was in den vergangenen Monaten Unerfreuliches geschah. Die Stadt müsse auch in Zukunft innovativ vorangehen, ihre Start-up-Kultur weiter entwickeln, die Innenstadt solle sich wandeln, der Mangel an Gewerbeflächen müsse ein Ende haben. Frankfurt im Jahr 2030? Breiter aufgestellt, internationaler, diverser. So erhofft es sich der oberste Wirtschaftsförderer der Stadt.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Köhler, Manfred
Manfred Köhler
Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE