FAZ plus ArtikelQueeres Safe House

Endlich in Sicherheit

Von Hanna Koban
25.09.2021
, 19:06
Symbole auf dem Römerberg: die Justitia auf dem Gerechtigkeitsbrunnen vor der Regenbogenfahne
Homosexuelle und transgender Flüchtlinge leben in ständiger Angst. In „La Villa“, einem queeren Safe House, finden sie Zuflucht.
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Die Flure sind lang, fensterlos, schlicht. Weiße Türen führen im gleichmäßigen Abstand zu beiden Seiten in Doppelzimmer. Bilder hängen nicht an der Wand. Dieser Ort ist für die Bewohner trotzdem ein Zuhause. Hier kommen sie an, hier kommen sie zur Ruhe. Und: Hier machen sie die glücklichsten Erfahrungen seit langer Zeit, hier können sie sie selbst sein.

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Die Menschen, die in diesem Haus leben, sind homo-, bi- oder transgeschlechtlich, sie passen nicht in das heterosexuelle Gefüge. Sie kommen aus dem Irak, aus Afghanistan, Iran und Aserbaidschan, aus Äthiopien, Ghana, Marokko, Jamaika, Kuba und Kolumbien. Sie sind geflohen, weil sie persönlich angegriffen wurden, weil es für sie in ihren Geburtsländern keinen Platz in der Gesellschaft gibt, weil sie anders sind.

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