FAZ plus ArtikelSPD-Direktkandidaten in Frankfurt

Genossen auf Sneakersohlen

Von Florentine Fritzen, Frankfurt
14.09.2021
, 07:34
Ein Fall für zwei: Armand Zorn (links) und Kaweh Mansoori treten für die SPD bei der Bundestagswahl in Frankfurt an.
Kaweh Mansoori und Armand Zorn wollen beide einen Frankfurter Wahlkreis für die SPD gewinnen. Ein Treffen im Café mit zwei ungewöhnlichen Kandidaten.
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Texte über Gespräche an Café­tischen beginnen oft damit, was die Gesprächspartner bestellt haben. Um Kaweh Mansoori und Armand Zorn zu beschreiben, ist es ratsamer, unter dem Tisch im Frankfurter Café Karin anzufangen. Beide tragen weiße Sneakers derselben Sportmarke, wie fast immer im Wahlkampf. Die Frankfurter SPD-Bundestagskandidaten machen selbst auf die Turnschuhe aufmerksam, weil sie finden, dass die etwas über ihre Art aussagen, Politik zu machen. An diesem Septembermorgen kombinieren Zorn und Mansoori, beide 33 Jahre alt, die Sneakers mit weißem Hemd und dunkelblauem Sakko. Sie bekunden: „Nicht abgesprochen!“

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In das Café in der Nähe des Goethe-Hauses sind sie gekommen, weil jeder von ihnen einen der beiden Frankfurter Wahlkreise für die Sozialdemokraten gewinnen will. Zorn kämpft um den Wahlkreis 182, zu dem unter anderem die Innenstadt, das Westend, Bockenheim und westliche Stadtteile wie Höchst gehören. Mansoori will Abgeordneter für den Wahlkreis 183 werden – etwa mit Sachsenhausen, Bornheim, dem Ostend und den ländlichen Stadtteilen ganz im Norden.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Fritzen, Florentine
Florentine Fritzen
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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