FAZ plus ArtikelSuche nach dem Weihnachtsbaum

Traumbaum, Gretel und ein Kindheitstraum

Von Daniel Meuren, Jossgrund
26.10.2021
, 18:35
Ein Weihnachtsbaum für den Römer
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Suche im Spessart
Ein Weihnachtsbaum für den Römer
Eigentlich wird die Fichte für den Frankfurter Weihnachtsmarkt von Tourismusdestinationen gespendet. Wegen Corona hat die städtische Tourismusgesellschaft den Baum dieses Mal aber selbst ausgesucht. Fündig wurde sie im Spessart.
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Nach all den Jahren hat Thomas Feda den Kennerblick entwickelt. Kaum biegt der Geschäftsführer der Tourismus und Congress Frankfurt von der Kreisstraße zwischen Flörsbachtal und Lohrhaupten um die Ecke, erblickt er auf der Lichtung einen heißen Kandidaten: Stolz steht die Fichte auf der Lichtung, 29,7 Meter hoch laut Vermessungs-App. „Was ein Prachtkerl, ein Traumbaum“, schwärmt Feda. Er ist begeistert von der Form, fasziniert von den Ästen, eingenommen von der Dichte der Nadeln. Aber dann erkennt Feda auch den großen Nachteil. Die Zufahrt zum Baum ist für einen Schwertransporter nicht möglich, der den Baum nach der Ernte nach Frankfurt bringen müsste, wo er der Star des Weihnachtsmarktes werden sollte. Schweren Herzens verabschiedet sich Feda von seinem Wunschbaum und setzt die Suche im Spessart fort.

„25 Meter sind schon nötig, nicht aus Großmannssucht, sondern weil das zu den Proportionen des Römer einfach so passt“, sagt Feda: „Wenn die Bilder vom Weihnachtsmarkt um die Welt gehen, dann ergibt das nur so ein gutes Bild von Frankfurt.“ Er lässt da nicht mit sich diskutieren. Der Weihnachtsbaum ist dem Stadttouristiker in all den Jahren ans Herz gewachsen. Seit vielen Jahren ist die Suche eine Erfolgsstory. Tourismusdestinationen aus Deutschland, aber gelegentlich auch welche aus der Schweiz oder aus Österreich reißen sich darum, Frankfurt den Baum zur Verfügung stellen zu dürfen.

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Daniel  Meuren - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Daniel Meuren
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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