FAZ plus ArtikelTassilo-Sittmann-Haus

Lichter Ort in der Nordweststadt

Von Theresa Weiß
01.07.2021
, 19:02
Neuer Glanz: Tassilo Sittmann (Mitte) feiert mit den künftigen Nutzern des Kulturzentrums, dem Sozialdezernat und dem Bauherrn Klaus-Peter Kemper (rechts) von der KEG die Fertigstellung des Ensembles.
Nach zehn Jahren ist das Tassilo-Sittmann-Haus in der Frankfurter Nordweststadt fertig. Es ist ein Kultur- und Sozialzentrum mit Kita, Wohnen für Obdachlose und Bürgercafé.
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Er hat die Frankfurter Nordweststadt geplant und erlebte in seiner Wohnung im Viertel, wie eines ihrer denkmalgeschützten Häuser zusehends verfiel. Wie das Gebäude, das er einst entworfen hatte, bröckelte und beschmiert wurde, wie offenbar keiner mehr wusste, was mit dem ehemaligen Jugendzentrum einer Reformgemeinde anzufangen sei. Am Donnerstagmorgen sitzt der 93 Jahre alte Architekt Tassilo Sittmann in seinem Rollstuhl vor dem renovierten Haus, und ihm treten Freudentränen in die Augen.

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Das Sozialdezernat und die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungs-Gesellschaft und das Sozialdezernat haben das neue Sozial- und Kulturzentrum am Gerhart-Hauptmann-Ring 398 an die Nutzer übergeben. Künftig wird es in dem Haus mit seinem lichten Foyer, das nun den Namen Tassilo-Sittmann-Haus trägt, eine Kita, einen Ort für Vereine und Feste und ein offenes Bürgercafé geben; in zwei Nebengebäuden sind 58 Wohnungen für Obdachlose entstanden. Bis dahin war es ein langer Weg.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Weiß, Theresa
Theresa Weiß
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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