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„Es ist frustrierend“

Zahnärzte haben bei Schutzausrüstung das Nachsehen

Aktualisiert am 07.04.2020
 - 07:49
Mangelware: Mundschutz und andere Schutzausrüstung hätten viele Zahnarztpraxen auch gerne in ausreichender Zahl
Nicht nur Pharma-Mittelständler rufen um Hilfe, wenn es um Schutzmasken für ihr Personal geht. Auch Zahnärzte haben das Nachsehen. „Es ist frustrierend“, sagt der Chef der Landeszahnärztekammer Hessen.

Die Zahnarztpraxen in Hessen fühlen sich bei der Versorgung mit Schutzausrüstung und bei der finanziellen Absicherung benachteiligt. Täglich erreichen den Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen, Michael Frank, „Hilferufe“ von Kollegen auf der Suche nach Schutzmasken, Handschuhen oder Desinfektionsmittel. „Wir werden jeden Tag weiter vertröstet. Es ist frustrierend“, sagte Frank der Deutschen Presse-Agentur.

Wenn sich die Lage nicht entspanne, „könnte das dazu führen, dass Praxen Behandlungen ablehnen müssen, weil ihnen das Material ausgeht“, sagte Frank. Bisher sei das noch nicht der Fall: „Die Versorgung ist sichergestellt.“ Dass FFP2-Masken den Kliniken vorbehalten sind, versteht Frank durchaus.

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Dass immer mehr Menschen auf der Straße Atemschutz tragen, sieht er kritisch: Medizinische Masken sollten medizinischem Personal vorbehalten sein.

Auch bei den Gesetzen, die die finanziellen Risiken für das Gesundheitssystem abfedern sollen, seien die Zahnärzte „vergessen worden“, kritisierte Frank. Wenn Patienten aus Angst vor Ansteckung zu Hause blieben oder Behandlungen wegen Materialmangels abgesagt werden müssen, seien Zahnarztpraxen im Bestand bedroht.

Quelle: dpa
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