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F.A.Z. fragt Leser

Wie soll der Frankfurter Goetheplatz künftig aussehen?

Von Mechthild Harting
 - 11:17

Für Regina Berlinghof ist es keine Frage, wie die „Betonwüste“ Goetheplatz attraktiver werden könnte. „Wir wäre es mit Gras?“, fragt die F.A.Z.-Leserin und hat gleich selbst die Antwort parat: „Eine Blumen-Bienenwiese wäre natürlich ein Traum.“ Dazu wird es allerdings nicht kommen. Der Goetheplatz ist ein städtisches Areal, über das täglich Tausende Passanten laufen – eine Rasenfläche wäre deshalb nach Ansicht des Grünflächenamtes denkbar ungeeignet.

Wie berichtet, ist die Behörde in dieser Woche dem Wunsch der Stadtverordnetenversammlung nachgekommen und hat im Süden des Platzes drei Musterflächen mit einem neuen Kiesbelag in drei unterschiedlichen Farbtönen angelegt. Die Stadt reagiert damit auf die Unzufriedenheit vieler Frankfurter mit der vor gut zehn Jahren realisierten Gestaltung der Platzfolge von Roßmarkt, Goethe- und Rathenauplatz, die allgemein als zu funktional und zu grau angesehen wird.

Auf einem Teil des Goetheplatzes ist der dunkelgraue Belag unter dem Baumhain deshalb nun durch die helleren Kiesflächen ersetzt worden. Wobei nur die wassergebundene Decke ausgetauscht wurde, nicht die dunkle Pflasterung der Anlieferspur. Mit den Musterflächen will das Grünflächenamt herausfinden, wie die unterschiedlichen Beläge wirken, ob sie schneller verschmutzen als der bisherige Belag und wie gut sie zu reinigen sind. Nach den Worten von Mitarbeiterin Simone Jacob sollen die Proben bis zum Frühjahr 2020 ausliegen, um die unterschiedlichen Farben auch im Wechsel der Jahreszeiten beurteilen zu können.

Eine der Flächen ist in einem hellen Silbergrau gehalten. Das könnte nach Ansicht von manchen Passanten im Hochsommer vielleicht blenden. Außerdem gehe die Wirkung der weißen Blüten der Schnurbäume, die den kleinen Baumhain bilden, durch den hellen Untergrund möglicherweise verloren, heißt es bei jenen, die die Musterflächen in den vergangenen Tagen in Augenschein genommen haben. Alle solche Aspekte sollen bei der Begutachtung durch das Amt am Ende berücksichtigt werden. Die drei Musterflächen zeigen deutlich unterschiedliche Farbtöne. Das Spektrum reicht vom erwähnten eher kühlen Silbergrau über einen warmen, rötlichen Ton, den der Hersteller Neptun-Beige nennt, bis hin zu einem gelblichen Beige, das viele Betrachter wohl als Ocker oder Sandfarben bezeichnen würden. Noch umgibt ein Bauzaun die drei Musterflächen, er soll jedoch Anfang Mai abgebaut werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen zudem noch Möblierungsmuster wie Bänke, Liege und Hocker auf dem Areal installiert werden, um deren Wirkung und Nutzung zu testen.

Über den endgültigen Belag werden die Stadtverordneten und Stadträte entscheiden – diese Zeitung möchte aber die Meinung ihrer Leser erfahren und bittet Sie deshalb nach Ihrer Meinung. Wer einen der drei Musterfarbtöne favorisiert, die auf den Bildern auf dieser Seite mit A, B und C gekennzeichnet sind, kann uns seine Meinung auf der Internetseite, per E-Mail an forum@faz.de oder an die Postadresse F.A.Z., Rhein-Main-Zeitung, Stichwort Goetheplatz, Hellerhofstraße 2–4, 60327 Frankfurt mitteilen.

Quelle: F.A.Z.
Mechthild Harting
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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