FAZ plus ArtikelVerpasste Chance im Westen

Wo der Frankfurter OB sein Herz verloren hat

EIN KOMMENTAR Von Carsten Knop
14.01.2022
, 14:13
Die Glocke kehrt in den Bolongaropalast zurück: Der Bürgerverein Höchst hatte sie 2018 gekauft und der Stadt geschenkt.
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Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann ist auch Dezernent für den Frankfurter Westen. Davon merkt man dort nicht viel. Die Initiative in den Stadtteilen geht allein von den Bürgern aus.
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Die westlichen Stadtteile Frankfurts haben die größtmögliche Aufmerksamkeit verdient. Denn in ihnen stecken für die Frankfurter und ihre Stadt viele ungenutzte Möglichkeiten. Das Wohnen ist noch etwas preiswerter als in weiten Teilen des Rests der Stadt, die Verkehrsanbindung ist gut, zum Flughafen ist es so nah, dass man kaum glauben mag, dass man ihn hier gar nicht hört. Westen statt Westend, könnte man sagen. Doch leider kommt Frankfurt in dieser Hinsicht nicht voran.

Tatsächlich muss man meist ein wenig erläutern, warum man sich für eine Wohnung zum Beispiel in Griesheim, Höchst, Nied oder Sindlingen entschieden hat. Erhebliche Zweifel an der Argumentation bei den Zuhörern sind stets spürbar. Noch ist es nicht gelungen, den Eindruck zu verwischen, es handle sich hier um abgehängte Stadtteile, mit denen man außer auf einer Radtour entlang von Main oder Nidda oder anlässlich eines Besuchs in der Höchster Altstadt wenig zu tun haben möchte.

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