FAZ plus ArtikelEnde der Freiwilligen Polizei

Entscheidung ohne Gespräch

Von Martin Benninghoff und Katharina Iskandar
27.09.2021
, 19:32
Zum letzten Mal: Zwei Polizeihelfer laufen in Frankfurt durch den Sinai-Park.
Die Abschaffung des Freiwilligen Polizeidienstes durch die neue Frankfurter Stadtregierung ist umstritten und stellt die Polizei vor Herausforderungen.
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Am Tag nach der Entscheidung bereitet sich das Frankfurter Polizeipräsidium darauf vor, wie die Behörde künftig ohne den Freiwilligen Polizeidienst auskommen kann. 37 Ehrenamtliche waren es zuletzt, die im Auftrag der Polizei und der Stadt als Bindeglied zum Bürger durch die Stadtteile streiften, um Missstände aufzunehmen und sie an die zuständigen Reviere weiterzugeben. Elf Frauen, 26 Männer; der jüngste ist noch Student, der älteste im Ruhestand. Erst vor Kurzem wurde eine Siebzigjährige verabschiedet, die fast seit der ersten Stunde dabei gewesen war.

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Gerade hatte das Präsidium die Zusagen für 27 weitere Polizeihelfer herausgeschickt. Nun muss die Behörde überlegen, wie sie den Bewerbern mitteilt, dass aus dem Ehrenamt nichts wird.

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Quelle: F.A.Z.
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Martin Benninghoff
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Katharina Iskandar
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