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Von Lockdown-Locken und Lockerungsforderungen

Von Marie Lisa Kehler
01.03.2021
, 21:02
Die Frisörsalons haben geöffnet und der Ansturm der Kunden ist groß. Der Gründerfonds der Stadt Frankfurt hat in zehn Jahren 111 Gründer mit Bürgschaften unterstützt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

Guten Abend,
runter mit den Lockdown-Locken. Seit diesem Montag dürfen die Frisöre in Hessen wieder öffnen. Endlich! Uns ist das nicht nur eine Nachricht, sondern sogar eine Bilderseite wert. Mit Vorher-Nachher-Fotos von glücklichen Kunden. Ja, zugegeben, es gibt größere Probleme in der Coronazeit als zu lang geratene Koteletten. Aber manchmal muss man die Situation, wie sie sich aktuell darstellt, mit Humor erträglicher machen.

Es bleibt dann noch immer genug Raum für die ernsten Themen. Das, was die Frisöre zu erzählen haben, ist alles andere als leichte Kost. Unser Autor Alexander Jürgs hat sich mit einigen von ihnen über die vergangenen Wochen, ihre Sorgen und die Pläne für die Zukunft unterhalten. Beispielsweise mit Sonia Martins, die ihren Frisörladen in der Nähe des Günthersburgpark betreibt. Auf die Überbrückungshilfen des Staates wartet sie noch immer, sie musste Schulden machen, um den Laden im zweiten Lockdown halten zu können. Vielen ihrer Kollegen ist es in den vergangenen Monaten ähnlich ergangen. Rund 17.000 Beschäftigten gibt es laut Landesinnungsverband des Frisörhandwerks in der Branche – und sie alle haben am Montag erleichtert aufgeatmet, bevor sie sich in die Arbeit gestürzt haben. Die Terminbücher sind voll, viele haben extra die Öffnungszeiten verlängert. Zumindest eine gute Nachricht in dieser Zeit.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Kehler, Marie-Lisa
Marie Lisa Kehler
Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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