FAZ plus ArtikelHochzeit feiern

Der lange Weg zum Traualtar

Von Hanna Koban
24.08.2021
, 15:30
In diesen Wochen feiern viele den „schönsten Tag im Leben“ nach. Corona hatte es lange verhindert.
Den Satz „Ja, ich will“ haben sich viele Paare für die Zeit nach dem Lockdown aufgespart. Vor allem bei kirchlichen Trauungen gab es einen starken Rückgang. Jetzt werden viele verschobene Hochzeiten nachgeholt.
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Der Veranstaltungsraum ist gebucht, die Einladungskarten sind gedruckt, Kleid und Anzug hängen schon im Schrank. In die Anzugsjacke ist das Datum eingestickt: 10. Oktober 2020. Corona gab es schon, als Maike und Martin Rossow im April vergangenen Jahres mit der Planung ihrer Hochzeit begannen. Bis Oktober, dachten sie damals noch, sei das Virus und die damit verbundenen Einschränkungen kein Thema mehr. Die standesamtliche Trauung am 24. September lief noch reibungslos, eine Woche später verkündete die Bundesregierung aufgrund steigender Corona-Zahlen strenge Maßnahmen. Die kirchliche Hochzeit und das anschließene Fest mit 120 Gästen fielen ins Wasser.

Zum Glück hätten sie sich damals entschlossen, das Datum auf den Einladungskarten zum Hochzeitsfest nicht mit zu drucken, sagen sie heute. Stattdessen wollten sie es aufstempeln. Sie warteten damit in weiser Voraussicht bis zur letzten Minute, erzählt Martin Rossow. Anders sei das beim Anzug gewesen.Der Stick-Auftrag war schon ausgeführt worden. Ihn habe er dann nicht mehr tragen können, erinnert sich Rossow. „Der Tag, an dem wird feiern wollten, hat uns beide richtig runtergezogen.“ Sie gingen spazieren.

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