FAZ plus ArtikelHohe Spritpreise

Mit der App zur Tankstelle

Von Petra Kirchhoff
25.10.2021
, 09:30
Die Spritpreise sind derzeit so hoch wie lange nicht mehr. Apps können helfen, Geld zu sparen.
Autofahrer müssen für eine Tankfüllung immer tiefer in die Tasche greifen. Preise-Vermittler helfen dabei, ein paar Euro zu sparen. Das geht nach der Arbeit besser als am Morgen.
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Der Kollege hatte Glück. Auf dem Weg zur Arbeit – die Anzeige stand schon auf Rot – kam er an der Tankstelle seines Vertrauens in Frankfurt vorbei. Für den Liter Diesel berechnete diese zu dem Zeitpunkt knapp 1,57 Euro, drei Cent weniger als einige jener Tankstellen, die ebenfalls an seinem Weg lagen. Gleichwohl kostete ihn das Auffüllen seines fast leeren 55-Liter-Tanks immer noch rund 85 Euro. Vor einem Monat, im September hätte er noch sieben Euro weniger gezahlt – und vor einem Jahr nach den Durchschnittspreisen des Statistischen Bundesamtes gut ein Drittel, 27 Euro, weniger. Autofahren ist ein teures Vergnügen.

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Darüber kann man lamentieren, aber die Kräfte des Marktes, aktuell vor allem die hohen Rohölpreise und der starke Dollar, beeinflussen nun einmal die Preise. Zumindest gilt das für jenen Teil, der Schwankungen aufgrund von Konjunktur und Fördermengen unterliegt. Energie- und Mehrwertsteuer ebenso wie die CO2-Abgabe machen inzwischen zwar den größten Anteil des Spritpreises aus, sind aber mehr oder weniger fix. Die CO2-Abgabe steigt das nächste Mal im Januar.

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Quelle: F.A.Z.
Petra Kirchhoff - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Petra Kirchhoff
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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