FAZ plus ArtikelSchwarze Deutsche

Perspektivwechsel gesucht

Von Jens Balkenborg
21.01.2022
, 09:26
Hat nach Amerika geschaut und taucht jetzt ein ins Frankfurter Bahnhofsviertel: Regisseur Oliver Hardt
Wo sind die Stimmen und Bilder schwarzer Deutscher? Der Frankfurter Filmemacher Oliver Hardt will den Diskurs voranbringen.
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Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der überholte Perspektiven hinterfragt werden. Ganz buchstäblich spiegelt sich diese Perspektivverschiebung an der Washingtoner Constitution Avenue wider: Dort, in der Nachbarschaft des Weißen Hauses, zwischen dem 170 Meter in den Himmel ragenden Washington Monument und dem National Museum of American History, wurde 2016 das National Museum of African American History and Culture (NMAAHC) eröffnet, das erste Nationalmuseum zur afroamerikanischen Geschichte und Kultur in den Vereinigten Staaten.

„Inmitten der neoklassizistischen Architektur ist das NMAAHC ein Statement“, sagt der Frankfurter Filmemacher Oliver Hardt und lächelt. Architektonisch mit seiner nach oben sich öffnenden Stufenpyramide und der in der Sonne glänzenden, bronzenen Gitterfassade in Anlehnung an skulpturale Formen der im Südwesten Nigerias lebenden Yoruba.

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