FAZ plus ArtikelEvelyn Hofers Fotografien

Die Menschen genau im Blick

Von Christian Riethmüller
14.01.2022
, 20:50
Rugby-Raufbolde: „Phoenix Park on a Sunday“, Dublin 1966
Die Deutsche Börse Photography Foundation zeigt eine prächtige Auswahl der vor 100 Jahren in Marburg geborenen Fotografin Evelyn Hofer. Die Fotografin schuf Bilder, die im Gedächtnis bleiben.
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Amerikas berühmteste unbekannte Fotografin, wie die „New York Times“ Evelyn Hofer einmal pries, war eigentlich eine Hessin. In der Universitätsstadt Marburg war Hofer am 21. Januar 1922 – vor bald hundert Jahren – zur Welt gekommen, doch wenn sie heute in den Biographien mal als Amerikanerin, mal als Mexikanerin (sie besaß beide Staatsbürgerschaften) geführt wird, hat das mit den Zeitläuften zu tun.

Als Hofer noch ein Kind war, hatten ihre demokratisch gesinnten Eltern 1933 entschieden, gemeinsam mit den beiden Töchtern Nazi-Deutschland zu verlassen. Die Familie lebte in den folgenden Jahren abwechselnd in Spanien und in der Schweiz, wo die schon früh fotografiebegeisterte Evelyn Hofer nicht nur die Internationale Schule in Genf besuchte, sondern auch von bedeutenden Schweizer Fotografen wie Robert Spreng und Hans Finsler Privatunterricht erhielt, bevor sie nach dem Schulabschluss in einem Fotostudio in Zürich in die Lehre ging.

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Autorenporträt / Riethmüller Christian
Christian Riethmüller
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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