FAZ plus ArtikelHessen: Film- und Kino-Preis

Witze, Leibesübungen und Postkarten

Von Eva-Maria Magel
24.10.2021
, 18:28
Roter Teppich: 2G erlaubt das große Stelldichein der Preisträger auf der Bühne.
Der Hessische Film- und Kinopreis wird im Offenbacher Capitol mit einer Party in 2G verliehen: Ehrenpreisträger Volker Schlöndorff nimmt den „Hessen-Oscar“ mit Humor.
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Er kann es einfach niemals recht machen. Das zumindest lässt sich seit 32 Jahren verlässlich über den hessischen Film- und Kinopreis sagen. Mal ist er der Szene zu bescheiden, dann zu pompös, mal passen die Preisträger nicht und mal die Gäste. Immerhin: Er hat wieder stattgefunden, mit echten Menschen, mit Sekt, Musik und Reden. Nicht in der Alten Oper, sondern viel kleiner, mit 350 Gästen und hybrid als Livestream. In Offenbach.

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Also gab es schon kurz hinter der Eingangstür die Ersten, die zugaben, entweder noch nie in Offenbach oder noch nie im Offenbacher Capitol gewesen zu sein. Und die daher glaubten, die goldene Capitol-Statue im Foyer sei der „Hessen-Oscar“. Die Trophäe des Filmpreises ist aber ein ebenso goldfarbener, eher kompakter Löwe aus Metall. Man kann von Glück sagen, dass eins der Tiere nicht noch einem Preisträger den Fuß zertrümmert hat: Irgendwann zwischen den Ehrungen von Kurzfilm und Hochschulfilm plumpste dessen Bodenplatte mit einem Krach herunter. Außer dem Löwen kam niemand zu Schaden und der kann, wie man jetzt weiß, ebenso zusammengeschraubt werden wie die Kalauer der beiden Moderatoren des Abends, Rainer Ewerrien und Bärbel Schäfer. Die hasteten etwas fahrig durch die Preiskategorien, die Lacher hatten andere auf ihrer Seite.

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Autorenporträt / Magel, Eva-Maria
Eva-Maria Magel
Leitende Kulturredakteurin Rhein-Main-Zeitung.
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