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Karten im Vorverkauf

Theaterkonto statt Kreditkarte

Von Petra Kirchhoff
Aktualisiert am 11.02.2020
 - 07:01
Kultur ohne Stress: dank Vorverkauf
Karten im Vorverkauf gibt es bei den Städtischen Bühnen in Frankfurt nur mit Kreditkarte. Als Alternative bietet sich das Theaterkonto an. Andere Häuser in der Region sind schon weiter.

Wer keine Kreditkarte besitzt, hat bei den Städtischen Bühnen in Frankfurt schlechte Karten. Denn ein andere Bezahlmöglichkeit bieten Oper und Schauspiel im Vorverkauf außer an der eigenen Kasse nicht an, wie eine Leserin aus Darmstadt nicht ohne Grund moniert. Als Kundin der Bühnen kann sie Tickets zwar telefonisch zehn Tage lang reservieren, muss in der Zeit aber nach Frankfurt kommen, um die Karten abzuholen und zu bezahlen. Damit wollen die Städtischen Bühnen wie jeder Kulturbetrieb vermeiden, dass Karten reserviert, aber zur Vorstellung nicht abgeholt werden – und am Ende Plätze, unbezahlt, frei bleiben. Das wäre nicht nur schade für alle, denen damit womöglich ein Kunstgenuss entgeht, sondern schadet dem Kulturbetrieb darüber hinaus wirtschaftlich.

Gleichwohl gibt es auch für externe Besucher Lösungen. Sie können bestellte Tickets in örtlichen Ticket-Büros abholen, die mit den Städtischen Bühnen zusammenarbeiten. In Darmstadt etwa wäre das die Vorverkaufsstelle Fritz-Tickets & More an der Grafenstraße. Knackpunkt bei dieser Lösung: Für den Verkauf verlangen die Ticket-Partner eine Gebühr, um bis zu zwölf Prozent können sich Karten dadurch verteuern, sagt ein Sprecher des Frankfurter Opernhauses.

Theaterkonto per Lastschrift füllen

Die andere Möglichkeit ist ein sogenanntes Theaterkonto, bei dem Kunden im Vorfeld einen bestimmten Geldbetrag per Lastschrift überweisen. Von dem Betrag, der mindestens 15 Euro über dem erteilten Kartenauftrag liegen muss, wird das Geld für die bestellten Karten abgebucht. Die Karten werden dann entweder zugeschickt (plus drei Euro Gebühr) oder können am Abend der Vorstellung an der Kasse abgeholt werden. Das Theaterkonto, das Kunden ohne Kreditkarte telefonisch wieder auffüllen können, hat noch einen weiteren Vorteil: Mit Ausnahme von Premieren, Silvester- und weiteren Sondervorstellungen gibt es die Karten mit zehn Prozent Ermäßigung. Leider versteckt das Opernhaus die Informationen zu diesem Modell auf seiner Homepage weit hinten unter dem Punkt Ermäßigungen. Und auf der Seite des Schauspiels, das das Konto ebenfalls anbietet, findet man gar keine Informationen.

Andere Häuser schon weiter

Dass die Städtischen Bühnen kein Lastschriftverfahren anbieten, soll im Übrigen nicht so bleiben, wie der Sprecher der Oper sagt. Das Thema stehe auf der To-do-Liste „ganz oben“. Erschwert werde das Vorhaben jedoch durch die neuen Sicherheits-Vorschriften für Bezahlvorgänge im Internet.

Andere Häuser sind in dem Punkt schon weiter. Das Staatstheater Darmstadt bietet zusätzlich zur Kreditkarte auch das Lastschrift-Verfahren an, das hessische Staatstheater Wiesbaden mit Kreditkarte, Sepa-Lastschrift und Paypal sogar drei Möglichkeiten. Das Staatstheater Mainz beschränkt sich auf Paypal und Kreditkarte.

Quelle: F.A.Z.
Petra Kirchhoff - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Petra Kirchhoff
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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