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F.A.Z.-Redakteure stellen vor

Unsere liebsten Weihnachtsmärkte

 - 16:21

Rund um den Weißen Turm

In Bad Homburg können sich die Besucher des Weihnachtsmarkts fühlen wie Gäste der Landgrafen in früheren Jahrhunderten: Die Stände werden im oberen Schlosshof am Weißen Turm aufgestellt. Auch der Turm selbst kann erklommen werden, um die Aussicht auf Stadt und Taunus zu genießen. Das Bauwerk stammt aus dem 14. Jahrhundert und war ursprünglich der Bergfried einer Burg, die 1680 zum Landgrafenschloss umgebaut wurde. Foodtrucks stehen auf dem Parkplatz vor dem Schloss. (höv.)

ROMANTISCHER WEIHNACHTSMARKT

Landgrafenschloss in Bad Homburg, an allen Wochenenden im Advent, Freitag bis Sonntag 12 bis 21 Uhr

Foodtrucks und Konzerte

Statt Glühwein und Bratwurst gibt es beim Foodtruck-Weihnachtsmarkt vor der Darmstädter Centralstation Zimtkaffee und Finger Food aus aller Welt. Verkauft wird alles aus liebevoll dekorierten und teilweise nostalgischen Caravans und Bussen. Einer von ihnen beherbergt einen „Pop-Up Shop“, in dem verschiedene Kreativläden aus Darmstadt Selbstgenähtes und Gebasteltes anbieten. Außerdem gibt es viel Musikalisches bei freiem Eintritt: Dienstags läuft die Konzertreihe „laut und leise“, mittwochs stellt der Verein Vielbunt ein queeres Programm auf die Beine, donnerstags legen DJs beim „Glühschoppe“ auf. An den Wochenenden schlägt dann die Stunde für Sänger, Songwriter und Bands wie Julakim, One Take Toni und Jonas Noack. (kabo.)

HEILIGS BLECHLE!

Darmstadt, vor der Centralstation, bis 23. Dezember, Sonntag bis Donnerstag 15 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag bis 22 Uhr

Lebkuchen und Posaunen

Rund um das Lichtenberger Schloss im Odenwald erwartet die Besucher ein besonders romantischer Adventsmarkt. Am Freitag um 18 Uhr wird er mit einem kleinen Programm inklusive Posaunenchor, Nikolaus, Odenwälder Lebkuchenfrauen und Lichtenberger Wichteln eröffnet. Durch den mit Fackeln, Feuerschalen und Lichterketten illuminierten alten Ortskern von Lichtenberg zu bummeln, zwischendurch einen Bratapfel und eine Feuerzangenbowle zu genießen und sich dann durch die Vorburganlage hoch zum Schlosshof vorzuarbeiten macht einfach Spaß. Entlang des relativ kurzen Weges findet man nette Mitbringsel wie Holzspielzeug, Adventsgestecke, Puppenkleider und Windlichter aus Keramik, aber auch Leckereien wie Hirschsalami und geräucherte Forellen. Im Kaisersaal des Schlosses laufen zwei festliche Adventskonzerte, am Sonntag um 19 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr. (kabo.)

ADVENTSMARKT

Lichtenberg in der Gemeinde Fischbachtal, 30. November bis 2. Dezember, Freitag 18 bis 22 Uhr, Samstag 15 bis 22 Uhr, Sonntag 12 bis 20 Uhr

Mit Glühwein am Lagerfeuer

Die prachtvolle Kulisse ist unverkäuflich. Alles andere, das an den mehr als 100 Ständen des Mainzer Weihnachtsmarkts angeboten wird, soll dagegen möglichst in andere Hände gehen: Holzspielzeug und Christbaumschmuck etwa, Backförmchen und Kunsthandwerk, heiße Maronen sowie die in den vergangenen Jahren immer besser gewordenen Glühwein-Variationen rheinhessischer Winzer. Zu den Besonderheiten des im Schatten des mächtigen Martinsdoms zu erlebenden Budenzaubers, der als „Nikolose Markt“ eine mehr als 200 Jahre lange Geschichte hat, gehören eine elf Meter hohe und reichverzierte Weihnachtspyramide, die lebensgroßen Krippenfiguren vor der Gotthardkapelle, eine neun Meter messende Spieluhr mit Engelsfiguren sowie das dank etlicher Holzfasshütten für jedes Wetter geeignete Weihnachtsdorf mit Lagerfeuer. (sug.)

MAINZER WEIHNACHTSMARKT

Mainzer Altstadt, bis 23. Dezember, Sonntag bis Donnerstag 11 bis 20.30 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 21 Uhr

Jeden Tag ein Türchen

Der Weihnachtsmarkt auf dem Hanauer Marktplatz ist mit 75 Ständen einer der größten der Region, doch einzigartig wird er durch seine Kulisse: Das Rathaus im Hintergrund wird zu Hessens größtem Adventskalender. Jeden Tag öffnet sich ein Türchen, und zum Vorschein kommt ein von hinten beleuchtetes Bild. Darauf sind Figuren aus Grimms Märchen zu sehen, gemalt vom Hanauer Künstler Joerg Eyffert. Zu essen gibt es neben dem Üblichen wie Grillwurst und Christstollen auch weihnachtliche Burger mit Entenfleisch. (höv.)

HANAUER WEIHNACHTSMARKT

Marktplatz in Hanauer Innenstadt, bis 22. Dezember, täglich von 11 bis 21 Uhr

Wie im späten Mittelalter

Die Ronneburg wird für die Adventszeit ins Mittelalter zurückversetzt. Auf dem Weihnachtsmarkt in der Burg sind die Händler, Handwerker und Gaukler gekleidet wie im 13. oder 14. Jahrhundert, auch die Stände sind historischen Buden nachempfunden. Mit der Dämmerung werden Fackeln, Kerzen und Öllampen entzündet, so dass die Burg am Abend von Flammen beleuchtet wird. Zu essen gibt es Fladen und Waffeln, aber auch Wild, also Fleisch, das im echten Mittelalter allein dem Adel vorbehalten war. (höv.)

HISTORISCHER WEIHNACHTSMARKT

Ronneburg, an den ersten drei Wochenenden im Advent, Samstag und Sonntag 11 bis 20 Uhr

Vom Turm zu den Turmbläsern

Das haben die alten Rittersleut gut gemacht, als sie die Burg Hayn mit einem schönen, dicken Turm ausgestattet haben. Denn alljährlich im Advent wird der füllige Bergfried zu einer Kerze umdekoriert und leuchtet so über dem Hayner Weihnachtsmarkt. Von der Burg aus können die Besucher in die Dreieichenhainer Altstadt spazieren, die mit ihren Fachwerkhäusern und Gässchen wie geschaffen für den Weihnachtsmarkt ist, der am zweiten und dritten Adventswochenende stattfindet. An den rund hundert Ständen gibt es nicht nur das übliche Glühwein- und Bratwurstsortiment, sondern auch alles Mögliche von der handgestrickten Socke über die selbstgemachte Marmelade bis zum ausgefallenen Kunsthandwerk. Ist man einmal durch die Fahrgasse, also quer durch die Altstadt gelaufen, gelangt man zum Obertor, wo die Turmbläser spielen. (trau.)

HAYNER WEIHNACHTSMARKT

Dreieichenhainer Altstadt, 8., 9., 15. und 16. Dezember, Samstag 15 bis 20.30 Uhr, Sonntag 14 bis 20 Uhr

Drauß’ im Walde

Auch wenn das Wahrzeichen frühestens in einem Jahr wieder aufgebaut wird, rund um das Fundament des Goetheturms gibt es auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Weihnachtsmarkt im Wald. Schon von weitem sieht man die beleuchteten Sternenkugeln aus Keramik und riecht den Duft von Waffeln und Punsch. Das Highlight für Kinder ist das kleine Karussell und die Krippe mit echten Schafen. (cp.)

WEIHNACHTSMARKT AM GOETHETURM

Frankfurt-Sachsenhausen, Am Goetheturm, bis 23. Dezember, Montag bis Freitag 16 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 22 Uhr

Design und Wein

Ein Adventsmarkt im Museum? Ja, das gibt es – und es funktioniert erstaunlich gut. Der kleine Markt im Foyer des Museums Angewandte Kunst hat Tradition. Die Aussteller sind handverlesen: Die Möbeldesigner von E15 oder das tolle Ledertaschen-Label Early sind dabei, auch das Weingeschäft Cool Climate, das besondere Naturweine verkauft, macht mit. Der Eintritt zum Markt ist frei, am Wochenende gibt es jeweils von 12 bis 16 Uhr Kaffee und Kuchen. (ajue.)

MARKT BESONDERES SCHENKEN

Frankfurt, Museum Angewandte Kunst, 30. November bis 23. Dezember während der Öffnungszeiten des Museums

Der Künstlermarkt

Wer sich an die wilden Partys im Keller im Allerheiligenviertel erinnert, ist sicher etwas irritiert, dass im Kunstverein Montez nun ein gediegener Weihnachtsmarkt läuft. Wobei: So gediegen geht es dort auch nicht zu. Wenn am zweiten Adventswochenende Kreative und Künstler im Rundbogen der Honsellbrücke ihre Stände beziehen, dann spukt auch weiterhin ein alternativ-anarchischer Geist durch die Räume. (ajue.)

LOLAS WEIHNACHTSMARKT

Frankfurt, Honsellstraße 7, 8. und 9. Dezember, jeweils 11 bis 20 Uhr

Unter goldenen Sternen

Das Dreieck zwischen dem majestätischen Stadtschloss, der imposanten Marktkirche und dem schmucken Rathaus der Landeshauptstadt strahlt zu jeder Zeit ein gehöriges Maß an architektonischer Magie aus. Für den traditionsreichen Sternschnuppenmarkt könnte es keine passendere Kulisse geben. Mehr als 30.000 LEDs geben dem Weihnachtsbaum seinen besonderen Glanz. Wer noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, der muss sich nur ein Herz fassen und sich nach Einbruch der Dunkelheit durch den schön illuminierten Markt treiben lassen, den Geruch von gerösteten Mandeln und Bratwürsten schnuppern, den Kindern beim Schlecken der Zuckerwatte zusehen und bei einem der Rheingauer Winzer einen Glühwein genießen. Kleiner Tipp: Versuchen Sie ruhig einen „Weißen“ aus Riesling. (obo.)

STERNSCHNUPPENMARKT

Wiesbaden, bis 23. Dezember, Montag bis Donnerstag 10.30 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag 10.30 bis 21.30 Uhr, Sonntag 12 bis 21 Uhr

Winzig klein, wunderschön

Der aus genau einem Stand bestehende Weihnachtsmarkt, den die Mitglieder des genossenschaftlichen Wohnens „Schnelle Kelle“ seit drei Jahren auf dem Frankfurter Naxos-Gelände veranstalten, ist fraglos einer der sympathischsten der ganzen Stadt. Dabei ist das Angebot vergleichsweise bescheiden. Trotzdem gibt es an den bloß zwei Tagen doch alles, was das allmählich sentimental werdende Herz begehrt. Einen Christbaum zum Beispiel, Glühwein, Kinderpunsch und heißen Apfelwein. Waffeln und Kuchen, Würstchen, Hot Dogs oder Vegetarisches. Kleine Sünden also, große Kinderaugen und was Warmes für den Bauch. Alles ist hier von den acht Familien selbst gekocht, gebrutzelt und gebacken und wird mit einem Lächeln ausgeschenkt. Und als wäre das nicht allemal genug der vorweihnachtlichen Freuden, laden die Musiker des Nachbarhauses samstags zum fröhlichen Adventssingen ein. Zum Finale tanzt dann eh der halbe Kiez. (schü.)

ADVENT AUF NAXOS

Frankfurt, Waldschmidtstraße 25, 7. und 8. Dezember, 16 bis 22 Uhr

Die Welt zu Gast

Warme Felle aus Finnland, feinster Kaschmir aus der Mongolei, die Vielfalt des Rüdesheimer Weihnachtsmarktes der Nationen ist außergewöhnlich. Händler aus 22 Nationen von sechs Kontinenten bieten an ihren Buden Kunsthandwerk, landestypische Spezialitäten und internationale Speisen an und verleihen dem Markt damit eine Ausnahmestellung in der Rhein-Main-Region. Wohltuend ist auch, dass sich dieser Markt wie eine Perlenkette durch die Altstadt zieht und das Gedränge damit ein wenig entzerrt wird. Ein Konzept, das aufgeht, denn 2018 feiert der Markt sein fünfundzwanzigjähriges Bestehen. Das wird groß gefeiert, beispielsweise morgen am St. Andrew’s Day, am 30. November, wenn auf dem Weihnachtsmarkt Dudelsäcke aufspielen. Mehr Internationalität geht nicht. (obo.)

WEIHNACHTSMARKT DER NATIONEN

Rüdesheim, bis 23. Dezember, Sonntag bis Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 21 Uhr

Geschenke mit Lokalkolorit

Ein Geheimtipp ist der Seligenstädter Adventsmarkt nicht mehr: Für viele Menschen gehört es fest dazu, durch die historische Innenstadt mit ihren festlich geschmückten Fachwerkhäusern zu flanieren, sich an den rund 70 Ständen und ihrem der Jahreszeit angepassten Angebot zu erfreuen und zwischendurch einen heißen Glühwein zu genießen. Wer ein Geschenk mit Lokalkolorit sucht, kann beim Seligen-Stadt-Laden vor der Tourist-Info am Marktplatz vorbeischauen: Dort gibt es Seligenstädter Genusspakete. (es.)

SELIGENSTÄDTER ADVENTSMARKT

Seligenstadt, bis 16. Dezember, Samstags 10 bis 20 Uhr, Sonntag 12 bis 20 Uhr, Montag bis Freitag 15 bis 20 Uhr. Ein „Kleiner Budenzauber“ geht bis 22. Dezember auf dem Freihofplatz weiter.

Am berühmten Rathaus

Ob ein Weihnachtsmarkt als wunderbar gilt oder nicht, hängt keineswegs allein von seinem Angebot ab. Sondern auch von der Kulisse. In dieser Hinsicht ist Michelstadt im Odenwald nur schwer zu schlagen. Das Rathaus von 1484 kennt jeder, wenn nicht aus eigener Anschauung, dann von einem Kalenderblatt. Die Michelstädter sind klug genug, den Weihnachtsmarkt davor nicht ausufern zu lassen. 100 Stände nach einheitlichem Konzept: Man fühlt sich wie in der idyllischen Welt einer Modellbahnanlage. (mak.)

MICHELSTÄDTER WEIHNACHTSMARKT

Bis 23. Dezember, Mittwoch und Donnerstag 14 bis 20 Uhr, Freitag 14 bis 21 Uhr, Samstag 11 bis 21 Uhr, Sonntag 11 bis 20 Uhr

Quelle: F.A.Z.
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