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Polizei prüft Vorwürfe nach Demo

Von Alexander Jürgs und Katharina Iskandar
02.05.2021
, 16:20
Martialischer Aufmarsch: Demonstranten ziehen durchs Frankfurter Gallus.
Nach den Ausschreitungen am 1. Mai in Frankfurt hat die Aufarbeitung begonnen. Die Polizei spricht von gezielten Angriffen. Im Fall eines schwer verletzten Demonstranten jedoch muss die Polizei nun das Vorgehen ihrer Beamten hinterfragen.

Nach den Ausschreitungen bei der Demonstration zum „Tag der Wut“ am 1. Mai in Frankfurt mit mehreren Verletzten geben sich die Teilnehmer verschiedener linker Bündnisse und die Polizei gegenseitig die Schuld an der Eskalation. Die Polizei sprach am Sonntag von gezielten Angriffen, die auf die Einsatzkräfte verübt wurden, unter anderem mit Fahnenstangen, Flaschen und Pyrotechnik. Weitere Informationen gab die Polizei nicht heraus. Sie will sich erst am Montag detailliert äußern.

Scharfe Kritik an dem Polizeieinsatz kam vom Bündnis „Erster Mai“, das die Demonstration angemeldet hatte. Es wirft der Polizei vor, den Protestzug „systematisch angegriffen“ zu haben. Ein Sprecher der Gruppe sprach von einem „Kalkül der Eskalation“ und einem „staatlich legitimierten Gewaltexzess“.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Jürgs, Alexander
Alexander Jürgs
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
Autorenporträt / Iskandar, Katharina
Katharina Iskandar
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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