FAZ plus ArtikelUm Unesco-Welterbe zu werden

Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt putzt sich heraus

Von Jochen Remmert, Darmstadt
23.07.2021
, 12:46
Schotterberge auf Höhe: Auf der Mathildenhöhe wird derzeit an vielen Ecken und Enden saniert.
Die Chancen, dass die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt Unesco-Welterbe wird, stehen gut. Die Entscheidung soll an diesem Samstag fallen. Aber selbst wenn diese anders als erwartet ausfallen sollte, profitieren die Darmstädter davon.

Als Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein 1899 die Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe initiierte, versprach sich der den schönen Künsten zugewandte Regent – neben wirtschaftlichen Impulsen – vor allem einen großen Prestigegewinn für die Residenzstadt. Ähnliche Erwartungen dürfte heute der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Die Grünen) im Blick auf die mögliche Anerkennung des ohnehin international schon als Zentrum des Jugenstils bekannten Areals als UNESCO-Welterbe hegen.

Die Entscheidung soll vermutlich am Samstag fallen, am Wochenende wollen sich die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn (ebenfalls Die Grünen) und Partsch dazu äußern. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, eine frisch renovierte Mathildenhöhe gewinnt die Darmstädter Bürgerschaft auf jeden Fall, denn im Moment wird gerade an allen Ecken und Enden renoviert und gebaut.

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Jochen Remmert - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Jochen Remmert
Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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