FAZ plus ArtikelKriminalität in Frankfurt

Mehr Fahrräder gestohlen, weniger Einbrüche

Von Katharina Iskandar
11.03.2021
, 17:48
Vieles im Blick: Die Polizei auf Streife an der Zeil
In Frankfurt stand die Kriminalität unter dem Einfluss der Pandemie. Doch manches ist auch ohne Corona besorgniserregend.
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Wie sich die Corona-Pandemie auf die Kriminalität in Frankfurt niederschlägt, zeigt sich an zwei Beispielen aus dem vergangenen Jahr: In einem Fall wurden 39 Paletten mit Masken und Desinfektionsmitteln aus einer Halle am Flughafen gestohlen. Der Wert: 600.000 Euro. In einem anderen Fall fiel die Beute etwas kleiner aus, wenngleich für den Täter möglicherweise ebenfalls von großem Wert: eine Packung Toilettenpapier. Gestohlen aus einem Auto, bei dem der Täter die Scheibe einschlug, um an das damals angeblich rare Gut zu kommen.

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Das ist Frankfurt, könnte man meinen. Eine Stadt voller Extreme. Das gilt auch für die Kriminalität. Polizeipräsident Gerhard Bereswill stellte am Donnerstag die Statistik vor, die die Entwicklung der erfassten Straftaten für das Jahr 2020 wiedergab. Demnach wurden mit 102.897 Fällen weniger Delikte registriert. Die Aufklärungsquote sank jedoch von 69,2 auf 68 Prozent.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Iskandar, Katharina
Katharina Iskandar
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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