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Mobilität und Umwelt

Hessens Verkehrspolitik belegt hinteren Rang

30.10.2020
, 12:06
Wandel auf der Straße: In Hessen sind insgesamt 86 Kilometer Radweg geplant. Bild: Picture-Alliance
Viele Verbänden sehen die Verkehrspolitik in Hessen als stark verbesserungswürdig an. In einem Länder-Ranking belegt das Land erneut einen hinteren Rang. Vor allem in den Bereichen Klimaschutz und Verkehrssicherheit bestehe Handlungsbedarf.

Das von Schwarz-Grün regierte Hessen landet bei einem Länder-Ranking zu den Themen Mobilität und Umwelt mehrerer Verbände erneut auf einem hinteren Rang. Die am Donnerstag veröffentlichte Auswertung haben die Allianz pro Schiene, die Umweltorganisation BUND und der Verkehrssicherheitsrat beim Marktforschungsinstitut Quotas beauftragt. Kategorien waren Lärmschutz, Flächenverbrauch, Luftqualität, Klimaschutz und Verkehrssicherheit. Hessen belegt Platz 12, Schlusslicht ist Bayern. Der Spitzenplatz ging an Baden-Württemberg.

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In den einzelnen Bereichen schneidet Hessen unterschiedlich ab. Bei der Lärmminderung belegt das Bundesland Platz 4 und beim Flächenverbrauch Platz 7. Schlechter sieht es beim Klimaschutz (Platz 13) und der Verkehrssicherheit aus (Platz 14) aus. Zwar sei es gelungen, die Zahl der Schwerverletzten pro Million Einwohner im Straßenverkehr zu reduzieren, bei der Vermeidung von Verkehrstoten gehe es dagegen kaum voran, heißt es in der Untersuchung.

Auch bei der Luftqualität belegt Hessen nur Platz 14. Neben Nordrhein-Westfalen sei es das Land mit den meisten Grenzwertüberschreitungen bei der Stickstoffdioxid-Konzentration in Städten gewesen, erklärte der BUND-Landesverband. Die Auswertung wird alle zwei Jahre veröffentlicht. 2018 hatte Hessen noch Platz 11 belegt, zuvor Platz 8.

Der BUND-Landesverband forderte unter anderem einen Stopp des Weiterbaus der A49. Anstatt für Mobilität immer neue Flächen aufwendig, kostspielig und umweltzerstörend zu versiegeln, müsse die vorhandene Verkehrsinfrastruktur optimiert und verbessert werden. Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr bräuchten mehr Raum und eine bessere finanzielle Ausstattung, Luftqualität und Lärmschutz in den Städten müssten verbessert werden.

Quelle: dpa
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