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300 Blauwale aus T-Shirts

Von Othmara Glas
08.11.2021
, 09:01
Bei jedem Waschgang gelangen Plastikfasern ins Abwasser. Die Maschine nicht ganz zu füllen kann die Anzahl verringern.
Nachhaltig Kleidung kaufen, aber wie? Vielen Kunden fehlt das Wissen, wie sie Kunststoffe in Textilien vermeiden können. Die Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps, wie der Umgang mit Kleidung nachhaltiger wird.
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Müllstrudel im Meer, Fische und Vögel, die sich in Plastikbergen verheddern: Die Folgen unseres Plastikverbrauchs für die Umwelt sind erschreckend. Die Politik versucht deshalb seit einiger Zeit, den Gebrauch von Kunststoffen im Alltag einzuschränken, im schwarz-grün regierten Hessen gibt es sogar eine eigene Plastikvermeidungsstrategie. Bei Kleidung scheint es besonders schwierig zu sein, auf Kunstfasern zu verzichten. Schauen Sie sich einfach mal das Etikett Ihres Oberteils oder der Hose an, die Sie gerade tragen: Die wenigsten Kleidungsstücke bestehen aus reiner (Baum-)Wolle oder Seide. Oft ist ein kleiner Teil Viskose, Elasthan oder Polyester beigemischt. Diese Kunststoffe werden bei jedem Waschgang abgerieben und gelangen ins Abwasser; bis zu 3000 Fasern können es pro Waschgang sein.

„Nur 85 Prozent davon können Kläranlagen herausfiltern“, sagt Maximiliane Heuer von der Verbraucherzentrale Hessen. Die restlichen 15 Prozent werden in Gewässer gespült. Die Zentrale bietet regelmäßig kostenlose Seminare zum Thema Nachhaltigkeit an, auf ihrer Internetseite gibt es Tipps zur Plastikvermeidung.

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