FAZ plus ArtikelFassadenkunst in Hanau

Eisengießer und Bauernpferd verschwunden

Von Luise Glaser-Lotz
12.04.2021
, 07:15
Der Kampf im Hanauer Stadtteil Großauheim um Fassadenmalerei des Künstlers August Peukert ist verloren. Die Bürger werden sich an neue Ansichten gewöhnen müssen.

Zu Weltruhm ist August Peukert nie gelangt. In der Nachkriegszeit schuf der vielseitige Künstler viele monumentale Glasfenster, Metallplastiken und Mosaiken für Kirchen, Schulen, Wohnhäuser und öffentliche Gebäude. Vor dem Krieg dokumentierte er mit Stillleben, Porträts und Landschaftspanoramen seine Heimat und andere Landstriche, mal realistisch, mal impressionistisch oder expressionistisch angehaucht.

Nicht nur in Großauheim, auch in der Hanauer Kunstszene schätzt und liebt man das Werk des im Jahr 1986 gestorbenen Peukert und hält es in Ehren. Im Großauheimer Museum gibt es eine eigene Abteilung mit Werken und Entwurfsskizzen des Künstlers, weitere Arbeiten sind im Historischen Museum Schloss Philippsruhe zu sehen. Eine seiner größten Arbeiten entstand im Jahr 1963 für die Pfarrkirche St. Barbara in Neuhof bei Fulda. Rund 320 Quadratmeter umfassen die dortigen Glasfenster, dazu schuf der Großauheimer ein gut 40 Quadratmeter großes Mosaik.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Glaser-Lotz, Luise (lu.)
Luise Glaser-Lotz
Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.
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