FAZ plus ArtikelClub-Öffnung in Corona-Zeiten

„Und sofort waren die Anwälte da“

Von Jacqueline Vogt
06.09.2020
, 18:57
Robert Mangold ist Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbands in Hessen. Im Interview spricht er über die Zukunft der Clubs und des gesamten Gastgewerbes – und über Leute, die in der Stadt wie auf dem Land leben möchten.

Herr Mangold, seit drei Wochenenden gibt es in Frankfurt die sogenannten Kultursommergärten, Open-Air-Bühnen mit Bewirtung, die in unmittelbarer Nähe dreier Clubs aufgebaut worden sind. Wie läuft das?

Das läuft sehr gut. Wir haben dort für ganz viele Künstler, für Techniker und natürlich für die Clubbetreiber für die nächsten Wochen eine Öffnung geschaffen und über 45 Konzerte organisiert. Dafür muss man der Stadt Frankfurt danken, dem Wirtschaftsdezernenten Markus Frank, der Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und auf Landesseite dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Sie haben uns die Möglichkeit gegeben nachzuweisen, dass die Clubs mit Corona-Auflagen exzellent umgehen können und dabei das Publikum bestens unterhalten. Das ist für die Branche ein Hoffnungsschimmer.

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Das Programm in den Sommergärten

Verschiedene lokale Konzertveranstalter und Betreiber von Musikclubs präsentieren auf dem Außengelände der Batschkapp an der Gwinnerstraße, im Innenhof des Tanzhauses West an der Gutleutstraße und auf dem Parkplatz neben dem Musiklokal Das Bett an der Schmidtstraße in Frankfurt Open-Air-Konzerte. Finanziert werden die „Kultursommergärten“ vom Land Hessen und zu zwei Dritteln von der Stadt Frankfurt, die aus Mitteln der Tourismusabgabe Zuschüsse in Höhe von insgesamt 270 000 Euro bewilligt hat.

Die musikalische Bandbreite der Auftritte reicht von Rock und Rap und Pop bis zu Elektro und Jazz steht. Einige Coverbands aus der Region wie die Beatles Revival Band, Depeche Reload oder Roy Hammer & die Pralinées sind dabei, aber auch Künstler aus ganz Deutschland und einige internationale Acts.

Die nächsten Konzerte: Auf dem Gelände der Batschkapp treten Thundermother (8. September), Lugatti & 9ine (12. September), Cari Cari (15. September), Shantel (18. September) und J.B.O (25. September) auf. Am Tanzhaus West sind Pantha Du Prince angekündigt (für den 23. September), auf der Bett-Bühne stehen heute, 6. September, Akua Naru und Emirsian und am 11. September Bukahara.

Tickets sind online auf den Websites der Veranstaltungsorte (www.batschkapp-tickets.de, www.tanzhaus-west.de, www.bett-club.de und über das Online-Portal www.reservix.de zu buchen. Die Zahl der zum Verkauf stehenden Eintrittskarten richtet sich nach den jeweils aktuell erlaubten Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen.

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Vogt, Jacqueline (jv.)
Jacqueline Vogt
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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