FAZ plus ArtikelNeuzulassungen

Opel fährt den meisten Konkurrenten davon

05.07.2021
, 14:16
Steuermann: Firmenchef Michael Lohscheller kann sich über gute Verkäufe der Marke mit dem Blitz freuen
Im Corona-Jahr 2020 hat Opel hierzulande Marktanteile eingebüßt und ein deutliches Minus bei den Neuzulassungen verzeichnet. In diesem Jahr sieht es ganz anders aus. Dazu trug auch und gerade der Juni bei.

Welche deutsche Automarke hat im Juni den größten Zuwachs an Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat eingefahren? Die Antwort: Opel. Die Rüsselsheimer Tochterfirma des Stellantis-Konzerns hat die Verkäufe im abgelaufenen Monat um 69,3 Prozent gesteigert. Das schaffte keine Marke mit vergleichbarem Marktanteil auch nur ansatzweise. Der Konkurrent Ford verzeichnete nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts sogar ein Minus von 27 Prozent. Audi verbessert sich um 29 Prozent, Marktführer Volkswagen um 46 Prozent. Die französischen Opel-Schwestern legten auch zu: Citroen um ein Drittel und Peugeot um ein Fünftel. Ihren Vertrieb in Deutschland steuert Opel von seinem Stammsitz in Südhessen aus mit.

Gut 16.500 fabrikneue Opel-Fahrzeuge schafften sich Käufer an. Knapp 85.000 sind es seit Anfang Januar. Opel gelingt unter Führung von Firmenchef Michael Lohscheller mithin ein Comeback nach einem ganz schwachen Corona-Jahr. 2020 brachen die Verkäufe um ein Drittel ein, der Marktanteil sackte auf fünf Prozent. Kein namhafter deutscher Hersteller schnitt schwächer ab. Opel fiel deutlich hinter Ford und die Audi-Schwester Skoda zurück, deren Deutschland-Vertrieb in Weiterstadt bei Darmstadt sitzt.

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Quelle: thwi.
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