FAZ plus ArtikelParken im Ballungsraum

Wohin mit dem Auto?

Von Ralf Euler
02.03.2021
, 15:29
Keine Frage: In einem Ballungsraum wie dem Rhein-Main-Region fehlen Parkplätze für Pendler. Aber der Bau neuer Park-and-Ride-Anlagen wird immer schwieriger.

Rund 28.000 offiziell als solche ausgewiesene Park-and-Ride-Parkplätze gibt es an den Bahnstationen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Hinzu kommen nach Angaben von Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der IVM GmbH, etwa 6000 weitere Stellplätze, die nicht mit einem P+R-Schild markiert sind, aber dennoch zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn genutzt werden. 34.000 Stellplätze an mehr als 5000 Park-and-Ride-Anlagen: auf den ersten Blick eine enorme Zahl, nach Angaben von Mühlhans aber deutlich zu wenig. „Diese 34.000 Plätze sind quasi ständig ausgelastet.“

Für viele der nur für Dauerparker zugänglichen Park-and-ride-Stationen, beispielsweise am Bahnhof Rüsselsheim oder im Frankfurter Parkhaus Borsigallee am Ende der A 66, gebe es Wartelisten. Ziel der von Mühlhans geführten IVM ist es, in den nächsten Jahren zumindest für eine gewisse Entspannung der Lage zu sorgen.

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Quelle: F.A.S.
Ralf Euler - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ralf Euler
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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