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Hessens Mann für das Weltall

Von Ewald Hetrodt, Wiesbaden
22.07.2021
, 15:27
Wörners alter Arbeitsplatz: der Hauptkontrollraum der ESA in Darmstadt
Der frühere ESA-Chef Johann-Dietrich Wörner wird Raumfahrtkoordinator des Landes Hessen. Seine Mission hat auch etwas mit dem Kampf gegen den Klimawandel zu tun.

Wenige Wochen nach der Sperrung der Autobahnbrücke über dem Wiesbadener Salzbachtal vermochte Johann-Dietrich Wörner mit diesem Beispiel zu beeindrucken: Die in der Raumfahrt entwickelten Techniken ermöglichen es, schon minimale Verformungen von Brücken frühzeitig zu erkennen – aus dem Weltall. Dass die Politik diese Möglichkeit nicht nutzt, liegt daran, dass bisher niemand ein solches flächendeckendes Angebot macht.

Wörner würde sich einen privaten Anbieter wünschen. Er setzt nicht nur auf das finanzielle Engagement der öffentlichen Hand, sondern auch auf private Investitionen. Einen ersten Erfolg konnte er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei in Wiesbaden vermelden. Allein die Nachricht, dass Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) ihn als Koordinator Hessens für Raumfahrt vorstellen wollten, habe ein „nicht unwichtiges“ Unternehmen zu der Ankündigung veranlasst, sich in Hessen anzusiedeln, berichtete Wörner.

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Quelle: F.A.Z.
Ewald Hetrodt - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ewald Hetrodt
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.
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