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Softwarefehler drückt Hessens Impfquote

Von Monika Ganster
14.04.2021
, 14:34
Die Inzidenz in Hessen ist deutlich gestiegen. Nachdem die Feiertags- und Wochenenddelle vorüber ist, zeigt sich ein wieder schlechteres Bild vom Infektionsgeschehen im Land. Umso wichtiger ist, dass die Impftermine wahrgenommen werden.

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die Testpflicht für die Schulen in Hessen für nach den Osterferien ab kommendem Montag (19. April) angeordnet. Zweimal pro Woche sollen sich Lehrer und Schüler testen lassen. Auch in den Kitas werde es weiterhin ein regelmäßiges Testangebot für die Erzieherinnen geben, hatte der Minister angekündigt. Die kleinen Kinder sollten aber von Testungen weiter ausgenommen werden.Dagegen fordert die Gewerkschaft GEW, die Corona-Testpflicht auf Kita-Kinder auszuweiten. Das sei wegen der Corona-Entwicklung sowohl im Sinne des Gesundheitsschutzes der Kinder und deren Eltern als auch der Beschäftigten, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Birgit Koch, in Frankfurt.

Die Tests sollten zweimal die Woche und kindgerecht erfolgen. Es zeichne sich ab, dass Gurgel-, Spuck- und Lolly-Tests dafür geeignet seien. Die Tests sollten zu Hause von den Eltern durchgeführt werden, sagte Koch. Ein negatives Testergebnis könne dann schriftlich bestätigt und dem Kitapersonal vorgelegt werden.

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Monika Ganster- Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Monika Ganster
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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