FAZ plus ArtikelAusgrabungen in Hanau

Knochen, Scherben und viele Rätsel

Von Luise Glaser-Lotz
17.09.2021
, 15:14
Inzwischen wieder zugeschüttet: Der Geschichtsverein hat bei Ausgrabungen hinter dem Goldschmiedehaus in Hanau einiges entdeckt.
Am Hanauer Goldschmiedehaus hat es Ausgrabungen gegeben. Die Fundstücke sind mittlerweile katalogisiert worden, aber für deren genaue Analyse fehlt das Geld. Jetzt stellt der Geschichtsverein sie vor.
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Wer in Hanau in die Tiefe gräbt, stößt entweder auf eine Weltkriegsbombe oder auf archäologische Funde, heißt es. Die Ausgräber des Geschichtsvereins im Jahr 2004, die sich am Untergrund zwischen dem Goldschmiedehaus und der Marienkirche zu schaffen machten, blieben glücklicherweise von alter Munition verschont und entdeckten eine Reihe von interessanten Relikten der Vergangenheit.

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Damit ist nicht der acht Meter lange Heizöltank aus den Fünfzigerjahren gemeint, der im Boden versenkt war und entsorgt werden musste. Ausgegraben wurden vor allem Objekte des ausgehenden Mittelalters, die der Geschichtsschreibung der Stadt Hanau weitere Facetten hinzufügen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Glaser-Lotz, Luise (lu.)
Luise Glaser-Lotz
Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.
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