FAZ plus ArtikelNeues Testverfahren

Forscher weisen Coronaviren mit Nanoporen-Sensor nach

Von Sascha Zoske
08.10.2021
, 10:01
Zielscheibe: In einer dünnen Folie werden durch Beschuss mit einzelnen Ionen und anschließendes Ätzen Nanoporen (rechts) erzeugt
Mit Ionenstrahlen haben Forscher aus Darmstadt, Argentinien und den USA einen Corona-Sensor hergestellt. Er soll zwischen ansteckenden und nichtinfektiösen Viren unterscheiden können.
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Ein internationales Forscherteam hat einen Nanosensor entwickelt, mit dem sich Coronaviren angeblich ebenso zuverlässig nachweisen lassen wie mit einem PCR-Test. Das Verfahren eigne sich außerdem, um zwischen infektiösen und nichtinfektiösen Viren zu unterscheiden.

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Die Wissenschaftler des Darmstädter GSI-Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung haben den Sensor zusammen mit Kollegen aus Argentinien und den USA hergestellt. Sie beschossen dazu dünne Polymerfilme in einem GSI-Beschleuniger mit einzelnen, hochenergetischen schweren Teilchen - zum Beispiel Gold-Ionen. Dort, wo das Ion die Folie passiert, entsteht eine winzige Schadensspur, die durch gezieltes Ätzen in einen offenen Kanal mit weniger als 50 Nanometern Durchmesser umgewandelt wird.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Zoske, Sascha
Sascha Zoske
Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.
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