FAZ plus Artikel„Hessen gegen Hetze“

Durchsuchungen wegen Hasspostings

Von Katharina Iskandar
01.12.2021
, 09:34
Bürger melden Hassrede: Seit Bestehen des Projekts wurden etwa 8000 Hinweise geprüft.
Ermittler gehen seit dem frühen Morgen gegen Hetze im Netz vor: Zehn Tatverdächtige sollen in sozialen Netzen Politiker bedroht oder den Holocaust geleugnet haben. Seit 2019 wurden bereits 1100 Beschuldigte identifiziert.
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Mit umfangreichen Durchsuchungen geht die hessische Generalstaatsanwaltschaft an diesem Mittwochmorgen gemeinsam mit dem Landeskriminalamt gegen sogenannte Hasspostings vor. Im Fokus stehen in Hessen zehn Tatverdächtige aus Frankfurt sowie den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Gießen, Groß-Gerau, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig und Marburg-Biedenkopf. Den neun Männer und einer Frau im Alter zwischen 19 und 63 Jahren aus wird vorgeworfen, in sozialen Netzwerken strafrechtlich relevante Äußerungen getätigt zu haben.

Den Angaben zufolge haben sie Politiker aufgrund deren Tätigkeit beleidigt und bedroht. Frauen seien in sexualisierter Art und Weise angegriffen worden. Zudem hätten sie nationalsozialistische Kennzeichen wie Hakenkreuze verbreitet und den Holocaust verharmlost. Wie die hessische Generalstaatsanwalt am Mittwochmorgen mitteilte, bildet Hessen mit den zehn Tatverdächtigen, die im Laufe des Tages vernommen werden sollen, einen bundesweiten Schwerpunkt.

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Autorenporträt / Iskandar, Katharina
Katharina Iskandar
Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.
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