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F.A.Z.-Hauptwache

Die Anpassung an die Krise in der Kultur, der Wirtschaft und der Bevölkerung

Von Manfred Köhler
Aktualisiert am 25.03.2020
 - 22:19
Die Konzertsäle der Alten Oper in Frankfurt bleiben vorerst leer – das Kulturleben geht trotzdem weiter.
Wie hat sich das Kulturleben an die neue Situation angepasst? Und Inwiefern helfen Unternehmer Start-ups aus der Region dabei, weiterhin ihre Produkte an die Menschen zu bringen? Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.

Guten Morgen,

das Schreckliche heute einmal zuerst, damit es abgehandelt ist: Die Fallzahlen steigen weiter. Die Zahl der in Hessen mit dem Coronavirus Infizierten und Registrierten ist gestern um 300 auf 1900 gestiegen, aber Fachleute sagen ja, es lasse sich erst in einigen Tagen sagen, was die all die neuen Regeln zum Umgang miteinander gebracht haben. Denn wir blicken bei den täglich veröffentlichten Meldungen immer etwas in die Vergangenheit zurück.

Das eigentliche Thema heute soll aber sein, wie sich das gesellschaftliche Leben an die neue Situation anpasst. Vor allem das Kulturleben hat in diesem Punkt in den vergangenen Tagen größte Freude ausgelöst. Denn den Schock, dass nichts mehr aufgeführt und gezeigt werden darf, haben dort viele längst überwunden. Und richten sich nun im Internet ein. Nicht ohne Grund hat unsere Kulturredaktion eine Rubrik „Virale Kultur“ eingeführt. Heute berichtet Kollegin Eva-Maria Magel darüber, wie sich das Frankfurter Kindercomic-Festival „Yippie“ ins Netz verlagert, und Michael Hierholzer befasst sich mit einer neuen Ausstellung im Frankfurter Museum für Kommunikation, die sich passenderweise mit dem Internet befasst und nun anders als geplant auch nur dort zu sehen ist. Geht alles.

Kein Wunder, dass der Datenfluss durch den Frankfurter Internetknoten immer weiter wächst, wie Kollegin Inga Janovic heute schreibt. Und kein Wunder, dass auch in der Wirtschaft der Anpassungsprozess auf Hochtouren läuft. Daniel Schleidt berichtet über findige Unternehmer, die unter dem Label „Frankfurt gibt Dir“ Start-ups aus der Region helfen wollen, Produkte an die Frau und den Mann zu bringen.

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So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

Auch die Politik gibt gegenwärtig ihr Bestes, das war hier gestern schon vermerkt worden. Am Dienstag gaben Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) und Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) Details der verschiedenen Hilfsprogramme des Landes bekannt, die die des Bundes ergänzen sollen. Robert Maus hat ihnen in Wiesbaden zugehört. Kollegin Petra Kirchhoff wiederum hat mit einem Einzelhändler für Outdoor-Produkte in der Landeshauptstadt gesprochen, der sich für die Staatshilfen dankbar zeigt, auch wenn er natürlich trotzdem jetzt im Frühling lieber Wanderschuhe verkaufen würde: „Das muss man würdigen“, meint er über den Zuschuss, der ihm über die nächsten Wochen helfen soll. Auch eine Art von Anpassung an die Corona-Krise. Wir lernen, damit zu leben.

Und außerdem zeigt sich die Landesregierung mit dem Verhalten der Hessen zufrieden, Anpassung also in auch in weiten Teilen der Bevölkerung +++ läuft das Abitur trotz allem wie geplant weiter +++ wird in Wölfersheim weiter gegen ein geplantes Logistikcenter von Rewe mobil gemacht.

Einen angenehmen Tag wünscht Ihnen

Ihr Manfred Köhler

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Köhler, Manfred
Manfred Köhler
Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.
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