FAZ plus ArtikelFolgen der trockenen Sommer

In Sorge ums Trinkwasser

Von Robert Maus
04.05.2021
, 08:03
Um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen, arbeitet die Stadt Taunusstein an einem Konzept. Unterstützt wird sie dabei vom Land Hessen.

Hitzewellen und anhaltende Trockenheit haben die Wasserversorgung im gesamten Rhein-Main-Gebiet in den vergangenen Jahren vor große Herausforderungen gestellt: Die Grundwasserpegel waren stark gesunken und haben sich offenbar noch immer nicht ganz erholt. Die Stadt Taunusstein will nun ein Konzept erarbeiten, wie die Kommune die Wasserversorgung ihrer Bürger dauerhaft sicherstellen kann. Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) übergab Taunussteins Bürgermeister Sandro Zehner (CDU) am Montag einen Förderbescheid über 36.000 Euro als Landeszuschuss für das Konzept.

Die Bürger in der größten Stadt des Rheingau-Taunus-Kreis werden sich auf höhere Wasserpreise einstellen müssen. Zwölf Millionen Euro investiert Taunusstein in den nächsten fünf Jahren in den Ausbau der Wasserhochbehälter, damit an besonders heißen Tagen der Spitzenverbrauch abgefedert werden kann. Derzeit können in 14 Hochbehältern 6000 Kubikmeter Trinkwasser und 3000 Kubikmeter Löschwasser gespeichert werden. Insgesamt soll das Fassungsvermögen schrittweise um weitere 6000 Kubikmeter ausgebaut werden. Ersten Schätzungen zufolge wird der Wasserpreis um 36 Cent pro Kubikmeter steigen. Derzeit beträgt der Preis 3,21 Euro je Kubikmeter. Die Steigerung läge damit bei mehr als zehn Prozent.

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