FAZ plus ArtikelGeldautomaten-Sprenger

Zugriff in den Niederlanden

Von Anna-Sophia Lang
20.05.2022
, 17:28
Sprengung im Haus: Ein Geldautomaten wurde November 2021 im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im hessischen Oberursel gesprengt. Zum Tatzeitpunkt hielten sich Menschen dort auf, gegen die Täter wird deshalb auch wegen versuchten Mordes ermittelt.
Deutsche und niederländische Behörden haben drei Männer festgenommen, die bei der Sprengung von Geldautomaten in Deutschland 958.000 Euro erbeutet haben sollen. Sie sollen zu einer kriminellen Organisation gehören. Auch wegen versuchten Mordes wird ermittelt.
ANZEIGE

Ermittler haben am frühen Dienstagmorgen in den Niederlanden drei Männer festgenommen, die dringend tatverdächtig sind, Geldautomaten in Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gesprengt zu haben. Im Fall einer Sprengung in Oberursel im November 2021 wird wegen versuchten Mordes ermittelt, weil der Automat in einem Mehrfamilienhaus stand, in dem sich Menschen aufhielten.

Die Festnahmen in Haarlem und Vianen, denen europäische Haftbefehle des Amtsgerichts Frankfurt zugrunde lagen, sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Eingreifreserve der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit Europol, der niederländischen Polizei und der Polizeidirektion Hochtaunus. In einer Mitteilung heißt es, den Identifizierungen und Festnahmen seien monatelange verdeckte Ermittlungen vorausgegangen.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Lang, Anna-Sophia
Anna-Sophia Lang
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Frankfurt Jobs
Jobs in Frankfurt finden
Immobilienmarkt
Immobilien in Frankfurt am Main
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
ANZEIGE