Infektionskrankheiten

Grippe und Masern treten deutlich seltener auf

Von Monika Ganster
22.01.2021
, 09:41
Klein, aber gemein: Masern-Erreger
Homeoffice und Kontaktbeschränkungen drängen nicht nur Covid-19 zurück. Ärzte stellen auch deutlich weniger Fälle von Masern, Windpocken und Grippe fest.
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Der Kampf gegen die Corona-Pandemie zeigt Wirkung: Nicht nur Covid-19 wird derzeit zurückgedrängt, auch Masern, Windpocken und Grippe treten seltener auf. Nach noch unveröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind in Hessen im vergangenen Jahr Infektionskrankheiten um 38 Prozent zurückgegangen. Bundesweit sanken die Fallzahlen um 30 Prozent.

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Für die Analyse wurden meldepflichtige Krankheiten wie Grippe, Tuberkulose, Windpocken und Norovirus-Infektionen berücksichtigt. Besonders deutlich war der Rückgang bei den gemeldeten Windpocken-Fällen in Hessen, von 1196 Erkrankungen 2019 auf 604 im vergangenen Jahr.

Beim Norovirus habe es einen Rückgang von 71 Prozent gegeben, teilt die DAK-Gesundheit mit. Andere Infektionen wie Denguefieber, die oft bei Reiserückkehrern diagnostiziert wurden, traten ebenfalls seltener auf. Auch die aktuelle Grippe-Saison hat mit bisher zehn gemeldeten Fällen verhalten begonnen.

Quelle: F.A.Z.
Monika Ganster- Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Monika Ganster
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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