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Kasseler Studie

Was Kombitraining für die Merkfähigkeit tun kann

Von Sascha Zoske
Aktualisiert am 27.02.2020
 - 06:01
Wackelkontakt: Spezielles Training fördert die Hirnfunktion
Im Alter zu trainieren, ist eine gute Idee. Noch besser ist aber in kombiniertes Kraft- und Gleichgewichtstraining. Dabei werden Gewichte auf wackelnden Unterlagen gehoben. Mit einer erstaunlichen Folge, wie eine Studie aus Kassel zeigt.

Ein kombiniertes Kraft- und Gleichgewichtstraining verbessert die Hirnfunktionen von Senioren deutlich. Das haben Sportwissenschaftler der Uni Kassel gezeigt. Für ihre Untersuchung teilten sie 82 gesunde Frauen und Männer im Alter von 65 bis 80 Jahren in drei Gruppen ein.

Eine davon absolvierte ein Instabilitätskrafttraining, bei dem Gewichte auf wackelnden Unterlagen gehoben werden. Die anderen beiden Gruppen trainierten an verschiedenen Geräten. Zu Beginn und zum Ende der zehnwöchigen Studie wurde die kognitive Leistung getestet.

Die Teilnehmer der ersten Gruppe konnten sich am Ende der Trainingsphase signifikant besser an Zahlen erinnern, leichter unter Zeitdruck Symbole zuordnen und unter Stress Farben benennen. Die Forscher vermuten, dass das Gehirn beim Heben von Lasten und gleichzeitigem Balancieren besonders angeregt wird, unter anderem durch die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Zoske, Sascha
Sascha Zoske
Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.
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