FAZ plus ArtikelDigitalisierung im Handel

Gegen das Online-Schreckgespenst

Von Bernhard Biener, Königstein
07.04.2021
, 15:35
Corona geht, die Digitalisierung bleibt. Für den kleinen Einzelhandel kann das eine Chance sein. Darauf hoffen Experten beim ersten Königsteiner Branchentreffen.

Vielleicht ist es die Eigenschaft als Kurstadt oder das Wahrzeichen Burg, das auf die Vergangenheit verweist. Aber dass das Publikum in der Königsteiner Innenstadt jünger ist als in vergleichbaren Städten, hätte man eher nicht erwartet. Es ist eine Erkenntnis der Studie „Vitale Innenstädte 2020“. Das Institut für Handelsforschung Köln hat für die seit zehn Jahren bundesweit erhobene Studie voriges Jahr an zwei Tagen im September 400 Passanten in Königstein befragt. Ein Viertel gehörte zur Altersgruppe 26 bis 40 Jahre, während es sonst weniger als 20 Prozent sind. Auch das Durchschnittsalter war mit 46,3 Jahren niedriger als in anderen Orten mit weniger als 25.000 Einwohnern.

Das Ergebnis der Untersuchung hat der Leiter des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung, Jörg Hormann, beim ersten Königsteiner „Branchentreffen Einzelhandel“ vorgestellt. Auch die generelle Lage der Branche und vor allem aber die Bedeutung des digitalen Geschäfts standen auf der Tagesordnung. Denn die langfristige Entwicklung zum Einkauf im Internet ist durch die Corona-Pandemie, in der ein Begriff wie „Click & Collect“ plötzlich in behördlichen Verordnungen auftaucht, drastisch beschleunigt worden. So kommen zu den alten Herausforderungen des Handels neue hinzu.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Biener, Bernhard
Bernhard Biener
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.
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