FAZ plus ArtikelKontrollen in Offenbach

Auf Streife in der Ausgangssperre

Von Deniz Avan
13.12.2020
, 18:46
Nach 21 Uhr darf man in Offenbach nicht mehr auf die Straße – zumindest nicht ohne triftigen Grund. Polizisten überwachen in der Innenstadt die Corona-Vorschriften. Nicht alle wollen den Regeln folgen.

Von der Mütze bis hinab zu den Stiefeln mögen es an die 15 Kilogramm sein, die jeder Einzelne an Ausrüstung mit sich trägt. Nachgewogen habe er seine Ausrüstung zwar nicht, „aber nach ein paar Stunden geht das schon in den Rücken“, sagt einer der Polizisten, die von Samstagabend 21 Uhr bis Sonntagmorgen fünf Uhr die Einhaltung der über Offenbach verhängten Sperrstunde kontrollieren werden.

Dafür ist die Mannschaft am heutigen Abend gemischter zusammengesetzt als üblich: Zehn Beamte der Bundespolizei, die normalerweise am Frankfurter Flughafen stationiert sind oder die Sicherheit an den Bundesstraßen und Autobahnen gewährleisten, wurden nach Offenbach abgeordnet, um ihre Kollegen von der Stadtpolizei zu unterstützen. Die Kapazitäten seien vorhanden, sagt ein Bundespolizist, der normalerweise am Flughafen arbeitet. Bedingt durch die Pandemie würden derzeit, so der Mann weiter, pro Tag nur 18.000 Menschen an- und abreisen. An den Wochenenden seien es 25.000 Personen. Das ist nichts gegen die knapp 200.000 Flugreisenden, die vor der Pandemie täglich den Flughafen passierten.

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Quelle: F.A.Z.
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