FAZ plus ArtikelMainz in Corona-Zeiten

Schlechte Zeiten für Wahlkämpfer und Marathonläufer

Von Markus Schug
09.01.2021
, 15:30
Die Stadt Mainz möchte in diesem Jahr viele Vorhaben in Angriff nehmen. Doch unter der Pandemie leidet neben der Stadtkasse und das Gemüt der geselligen Mainzer.

Den Gutenberg-Marathon werden die Mainzer, wie schon im Vorjahr, auch 2021 nicht starten. Eigentlich sollten sich am Muttertag wieder Tausende Läufer auf die Strecke begeben, was erfahrungsgemäß noch mehr Zuschauer in die Innenstadt gelockt hätte. Eine solche Großveranstaltung könne man aber kaum „Corona-gerecht“ organisieren, begründeten die Veranstalter Anfang Dezember die Absage des beliebten Lauf-Events.

Die Angst vor einem „andauernden Aschermittwoch“ nimmt vielen Mainzern die Freude auf das neue Jahr. Weil die Fastnachtskampagne fast komplett abgeblasen wurde, abgesehen von einigen närrischen Experimenten auf diversen Internetbühnen, fürchten viele Bürger, dass es in puncto Geselligkeit und Freizeitvergnügen im neuen Jahr gerade so weitergehen könnte wie zuletzt. Auch die Ankündigung des Südwestrundfunks, die Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“ – zwar nicht live, aber eben so lebendig wie möglich – am Fastnachtsfreitag als ARD-Bildschirmangebot zu servieren, ist da nur ein schwacher Trost.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schug, Markus
Markus Schug
Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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