FAZ plus Artikel11.11. in Mainz

Keine Maskenpflicht für Narren

Von Markus Schug, Mainz
22.10.2021
, 13:18
Ausgang ungewiss: Ob der Rosenmontagszug in Mainz tatsächlich stattfinden kann, muss abgewartet werden – die Vorbereitungen laufen jedoch bereits auf Hochtouren.
Bei der Eröffnung der Fastnachtskampagne in Mainz am 11.11. gilt die 2-G-Regel. Wie es an Rosenmontag aussehen soll, das ist bisher noch nicht geklärt.
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Es hat nicht lange gedauert, die 4500 Einlasskarten unter das wieder zum Singen und Schunkeln bereite Narrenvolk zu bringen. Dabei sind zur offiziellen Eröffnung der Fastnachtskampagne, die in Mainz am Elften im Elften um 11.11 Uhr auf dem Schillerplatz gefeiert wird, nur Geimpfte und Genesene zugelassen. Um der Verkündung des aus elf Artikeln bestehenden närrischen Grundgesetzes an Ort und Stelle lauschen zu können, musste zudem online ein fünf Euro teures Ticket erworben werden. Mit den Einnahmen soll nach Angaben der Organisatoren vom Mainzer Carneval-Vereins 1838 (MCV) ein Teil der Zusatzkosten beglichen werden, die das coronakonforme Sicherheits- und Hygienekonzept verursache.

Unter anderem wird das Festgelände rund um den Fastnachtsbrunnen eingezäunt. An den drei Eingängen müssen Besucher am Donnerstag, 11. November, ihre Eintrittskarte, einen Impf- oder Genesenennachweis sowie den Personalausweis vorzeigen, um in die Freiluft-Narrhalla zu gelangen. Derart geprüfte 2-G-Narren dürfen bis 18 Uhr gemeinsam singen, tanzen und schunkeln, ohne eine Masken zu tragen – zumindest keine medizinische. Zum Verlesen des Grundgesetzes wird nicht, wie sonst üblich, der kleine und enge Balkon des Ostheimer Hofs, sondern eine Bühne auf dem Platz genutzt. So soll verhindert werden, dass sich rund um den Schillerplatz womöglich unkontrolliert Schaulustige versammeln.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schug, Markus
Markus Schug
Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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