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Mainzer Bischof

Kohlgraf gegen „Sterben durch die Hand von Menschen“

 - 14:52
Gegen „Sterben durch die Hand von Menschen“: Mainzer Bischof Kohlgraf

Mit einer knappen, kritischen Facebook-Notiz hat der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe reagiert. „Aus gegebenem Anlass: Wir müssen weiter alles dafür tun, dass „der Sterbende an der Hand eines Menschen stirbt und nicht durch sie““, schrieb der katholische Geistliche am Aschermittwoch. Dazu teilte Kohlgraf ein Statement der Deutschen Bischofskonferenz, das sich „nachdrücklich gegen alle Formen der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zur Selbsttötung“ ausspricht.

Gutgeheißen wurde das Urteil von der Mainzer Bundestagsabgeordneten der Grünen, Tabea Rößner. „Selbstbestimmtes Sterben bedeutet eben auch, sich Hilfe holen zu können“, schrieb die Politikerin im Internet-Dienst Twitter.

Das Bundesverfassungsgericht erklärte das seit Ende 2015 geltende Verbot einer geschäftsmäßigen Sterbehilfe für nichtig. Das Verbot organisierter Angebote verletze den Einzelnen in seinem Recht auf selbstbestimmtes Sterben, urteilten die Karlsruher Richter am Mittwoch nach Klagen von schwerkranken Menschen, Sterbehelfern und Ärzten. Dieses Recht schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und dabei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.

Quelle: dpa
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