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Wie Feinstaub die Lunge schädigt

01.12.2021
, 10:12
Schädlich: Feinstaub (Symbolbild)
Feinstaub gefährdet die Gesundheit – auch schon in kleinen Mengen. Das zeigen Forschungsergebnisse aus Mainz. Die Forscher sprechen sich dafür aus, die zulässigen Mengen zu reduzieren.
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Schon geringe Mengen von eingeatmetem Feinstaub können zu einer Überlastung der körpereigenen Abwehr und damit zu Organschäden führen. Das zeigt eine Studie von Forschern des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie. Zusammen mit Kollegen aus Kalifornien haben sie die Auswirkungen winziger Staubkörnchen auf chemische Prozesse in der Lunge untersucht.

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Dort entsteht in geringen Mengen Wasserstoffperoxid. Normalerweise wird es durch körpereigene Enzyme zum größten Teil in harmlose Moleküle wie Wasser umgewandelt. Feinstaub jedoch tritt in Konkurrenz zu den Enzymen und führt dazu, dass aus Wasserstoffperoxid aggressive Hydroxyl-Radikale entstehen. Diese Verbindungen schädigen das Lungengewebe.

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Quelle: zos.
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