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Eischnee macht froh

Von Markus Schug
26.12.2020
, 20:57
Sie wecken wohlige Kindheitserinnerungen: Die Apfelpfannkuchen sind perfekt für die kalte Jahreszeit – und gut gegen den Winterblues.

Für dieses Vergnügen kann das Wetter gar nicht schlecht genug sein: der Himmel grau in grau, Dauerregen schon seit Stunden und noch dazu ein eiskalter Wind, der durch die Straßen weht. Backofen-Wetter eben. Und genau deshalb kommt der Röhre in diesem Fall auch die Hauptrolle zu, wenn es darum geht, eine Handvoll gewöhnlicher Zutaten in ein besonderes Schmankerl gegen den Winterblues zu verwandeln. Steht der goldbraun gebackene Apfelpfannkuchen vom Blech, nachdem er etwa 15 Minuten auf mittlerer Schiene im 180 Grad heißen Umluftofen war, endlich auf dem Tisch, ist es fast wie Weihnachten; noch dazu garniert mit einigen Kindheitserinnerungen sowie dem wohligen Gefühl, zum Beispiel nach Stunden auf der Skipiste oder im verschneiten Winterwald, in der warmen Küche endlich den besten Platz des Tages gefunden zu haben.

Für all das braucht man zunächst einmal drei Eier, die vorsichtig aufzuschlagen und nach Weiß und Gelb zu trennen sind. Mit Ersterem schlägt man Eischnee, der später, wenn der Teig fertig ist, behutsam untergehoben wird. Aus fast allen anderen Zutaten – nämlich Eigelb, Milch und Mehl sowie Zucker, Salz und Backpulver – wird eine möglichst glatte Masse hergestellt, die anschließend einen Moment ruhen darf. Derweil gilt es, die Äpfel zu schälen und in schmale Spalten zu schneiden.

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Zutaten

Für ein Blech, etwa sechs Personen:

3 Eier

300 Gramm Weizenmehl

400 Milliliter Milch

2 Esslöffel Zucker

1 Prise Salz

halber Teelöffel Backpulver

300 Gramm Äpfel, geschält und geschnitten

30 Gramm Butter zum Einfetten

60 Gramm Mandelblättchen und/oder Haselnüsse

25 Gramm Rosinen

200 Gramm Schmand mit Zucker und Zimt

Vanillesoße

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schug, Markus
Markus Schug
Korrespondent Rhein-Main-Süd.
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