FAZ plus ArtikelFahrrinne des Rheins

Damit auch bei Niedrigwasser alles fließt

Von Oliver Bock
18.05.2022
, 19:29
Flachwasser: Der Rhein soll tiefer werden, damit die Binnenschiffe auch bei Niedrigwasser mehr Fracht transportieren können
Binnenschiffe sollen auch bei niedrigem Pegelstand mehr Fracht laden können. Dazu soll die Fahrrinne des Rheins tiefer werden ­­- dazu haben jetzt die Arbeiten begonnen.
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An zwei Stellen im Mittelrheintal haben im Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein erste Versuche begonnen, die Sohle des Rheins abzufräsen. Dazu wird von einem schwimmenden Ponton aus ein Hydraulikbagger eingesetzt, der Felsen im Flussbett des Rheins mit einer speziellen Fräse bearbeitet. Ziel ist es, das Schiefergestein um einige Zentimeter abzutragen. Die Versuche finden in Höhe Lorch bei Rheinkilometer 541,5 und weiter stromabwärts in Höhe Oberwesel bei Rheinkilometer 552 statt.

Hintergrund ist das Großprojekt „Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein“ zu Ertüchtigung der Bundeswasserstraße Rhein. An insgesamt sechs Engstellen soll die Fahrrinne um rund 20 Zentimeter vertieft werden, um durchgehend eine Wassertiefe von 2,10 Metern zu erreichen.

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Quelle: F.A.Z.
Oliver Bock - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Oliver Bock
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.
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